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Die Sächsische Zeitung bringt Verlierern Glück

Gerade gestartet, schon bewährt: Dank des Schlüsselfinders der SZ sparten sich bisher rund 30 Abonnenten Schlüsseldienst oder aufwendigen Schlosstausch.

© Robert Michael

Von Monika Dänhardt

Jugend forscht – auch beim Schlüsselfinder der Sächsischen Zeitung. Eigentlich soll der Service ein Hilfsangebot für Abonnenten sein, die ihr Schlüsselbund verloren haben. Einen jugendlichen Leser allerdings interessierte offenbar eher die Probe: Klappt das wirklich? Er ließ einen alten Schlüssel verloren gehen – und bekam ihn wieder. Die klare Botschaft: Ja, es funktioniert.

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Hinter all den anderen eingeschickten Schlüsselbunden steckten allerdings wirkliche Notfälle. Die einen hatten ihre Schlüssel bei einer Wanderung verloren und waren danach vergeblich noch einmal die Strecke abgelaufen. Die anderen hatten bereits im Supermarkt gesucht, oder wie Familie Appelt aus Weißwasser, in mehreren Geschäften. „Dann setzten wir unsere Hoffnung auf den SZ-Schlüsselfinder“, sagen die Appelts jetzt. Dank eines Anrufs vom SZ-Schlüsselfinderteam wurden sie nach einigen Tagen tatsächlich zu wieder glücklichen Verlierern.

„Es bleibt einem viel Ärger erspart“, sagt auch Erwin Preuß. Der Dresdner stand vor Kurzem nach einem Sportabend plötzlich ohne Schlüssel vor der Haustür. Zum Glück war seine Frau zu Hause. „Dann aber ging das große Suchen los: im Auto, in der Sporthalle, zu Hause.“ Einfach einen Schlüssel nachmachen lassen ist bei Sicherheitsschlössern nicht einfach. „Man kann sich vorstellen, wie erleichtert wir waren, als sich das Schlüsselfinderteam meldete“, sagt Erwin Preuß.

Ein Schlüssel aus Sachsen wurde sogar auf dem Flughafen Köln-Bonn gefunden. Der Finder, obwohl auf der Durchreise, nahm sich die Zeit, bei der Sächsischen Zeitung anzurufen – Post-Modern-Briefkästen gibt es auf dem Flughafen nicht. Das SZ-Team sorgte dafür, dass auch dieser Schlüssel wieder zu seinem Besitzer kam.

Erst Ende September ist der Schlüsselfinder gestartet. Trotzdem konnten bereits rund 30 Schlüssel zurückgegeben werden. Das System bewährt sich auch wegen seiner Einfachheit. Das SZ-Schlüsselkärtchen weist jedem Finder den Weg: Der gefundene Schlüssel kann im nächsten SZ-Treffpunkt abgegeben oder aber in einen der roten Post-Modern-Briefkästen geworfen werden. In Sonderfällen, wie beim Fundort Flughafen Köln-Bonn, hilft ein Anruf.

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