Infomercial

Die skurrilsten Unfälle beim Sex

Dass die schönste Nebensache der Welt sogar manchmal gefährlich sein kann, wurde schon öfters bewiesen. Aber welche Unfälle kommen besonders häufig vor?

© stocpic / pixabay

Beim Geschlechtsakt kann es schon mal wilder zugehen. So schön es auch sein mag, wenn die Leidenschaft zwischen zwei Menschen dafür sorgt, dass man alles um sich herum vergisst – sie kann auch unschön enden. Zwar ist das Risiko, beim Sex tatsächlich eine Verletzung davonzutragen, relativ gering, doch Selbstüberschätzung, Alkohol- oder Drogeneinfluss sowie nicht ganz durchdachte Experimente mit Haushaltsgeräten oder ähnlichen Gegenständen, können für die ein oder andere unschöne Situation sorgen.

Pannen beim Liebesspiel

Corona schadet der psychischen Gesundheit vieler. Sucht man Zärtlichkeit und positive Gefühle, ist allerdings ein wenig Vorsicht angebracht. Sonst könnte es einem so ergehen wie den Beteiligten folgender Sexunfälle:

UnbezahlbarLand
Willkommen im UnbezahlbarLand
Willkommen im UnbezahlbarLand

Was ist eigentlich das Unbezahlbarland? Warum ist der Landkreis Görlitz Unbezahlbarland? Hier finden Sie alle Infos.

Ein 50-jähriger Engländer, wollte sich rektal mit einem Vibrator vergnügen. Doch zu seinem Entsetzen, saß dieser nach dem Akt so fest, dass er ihn nicht mehr rausbekam. Der Mann wartete geschlagene fünf Tage, bis er zum Arzt ging. Bei Ankunft im Krankenhaus bekam er einen septischen Schock und die Ärzte konnten nichts mehr für ihn tun. Der Mann erlag seiner Verletzung.

Auch der Ort des Vergnügens will wohlüberlegt sein. In London wollte ein Paar zur Abwechslung nicht Sex im Gebüsch, sondern oben auf einem Baum haben. Es dauerte nicht lange, bis der Ast unter dem Gewicht der beiden nachgab und die Frau herunterfiel. Ernsthafte Verletzungen blieben glücklicherweise aus.

© Klaus Hausmann / pixabay

Ein fesselndes Liebesspiel im oberbayerischen Ingolstadt endete alles andere als schön. Kaum war die Frau ans Bett gefesselt, stellte ihr Partner fest, dass er gar keine Schlüssel für die Handschellen besitzt. So blieb ihm nichts anderes übrig, als seine Frau von herbeigerufenen Polizisten befreien zu lassen.

Sexspielzeuge wie Dildos und Vibratoren haben durchaus ihre Daseinsberechtigung. Allerdings sollte man auch hier auf einen behutsamen Gebrauch achten, so wie der nächste Fall zeigt.

Dieser handelt um einen Mann, der seine Freundin mit Hilfe einer Stichsäge penetrieren wollte. Auf das Sägeblatt setzte er einen Dildo. Jedoch schnitt sich die Säge durch das Gummi des Dildos und verletzte die Frau im Schritt. Das „erotische Spiel“ endete auch hier in der Notaufnahme.

Diese Gefahren lauern bei unsachgemäßer Anwendung von Haushaltsgegenständen

Immer wieder hört man von Rettungssanitätern, dass fantasievoll angewendete „Sexspielzeuge“ zu ernsthaften Problemen führen können. Laut Studie der Sexual Medicine Review sind vor allem in die Harnröhre eingeführte Gegenstände keine Seltenheit. Dass der Penis dabei ernsthaft verletzt werden könnte, ist den meisten wohl nicht bewusst.

Das Gleiche gilt für die unsachgemäße Benutzung von Flaschen. Möchte man diese zum Lustobjekt umfunktionieren, sollte an den Korken gedacht werden. Bei heftigen Bewegungen kann dieser herausspringen und nach innen losgehen. Auch offene Flaschen, die als Stimulator in Körperöffnungen eingeführt werden, sind nicht ohne. Schlimmstenfalls kann sich ein Vakuum bilden und die Flasche sitzt fest. So passierte das einer 35-Jährigen, die sich vaginal mit einer leeren Sektflasche befriedigte. Das Ergebnis: Die Frau musste mit festgesaugter Flasche in die Notfallambulanz.

Ebenso Abstand halten sollte man von der Penis-Stimulation mit Staubsaugern. Schwillt der Penis stark an, ist es durchaus möglich, dass er sich nicht mehr vom Staubsauger trennen lässt. In diesen und bei anderen unerwarteten Vorkommnissen sollte man ins Krankenhaus fahren. Selbstversuche können die Situation in vielen Fällen noch schlimmer machen.

Einige Sex-Unfälle mögen auf den ersten Blick vielleicht lustig erscheinen. Welche ernsthaften Folgen sie haben können, zeigt sich jedoch am Beispiel des INXS-Sängers Michael Hutchence. Dieser soll sich zur sexuellen Luststeigerung selbst stranguliert haben. Sein Vorhaben endete mit dem Tod und ist bis heute ein Mahnmal, es mit dem Experimentieren trotz sexueller Neugier nicht zu übertreiben.

Mehr zum Thema Familie und Kinder