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Die Stadt muss für West aktiver werden

Was die Händler wirklich wollen – Peter Redlich über die Pläne zum Sanierungsgebiet.

© Norbert Millauer

Was kommt raus, wenn man es jedem recht machen will? Meist nichts Gescheites. Bislang wurde zum Sanierungsgebiet Radebeul-West viel geredet, viel zerredet. Einen wirklich klaren Plan, wie der Stadtteil nach der Sanierung aussehen soll – den gibt es nicht.

Dabei ist die Chance einmalig, hier das Stadtzentrum West zu entwickeln. Die Fördermillionen von Bund und Land sind zugesagt. Und nur wenn die Stadt einen Plan hat, werden private Hausbesitzer sich entscheiden, zu investieren.

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Die Umfrage der Sächsischen Zeitung bei den Händlern zeigt klar, was gewollt ist: Der Bahnhof muss saniert und so etwas wie ein Ankerpunkt im Ortsteil werden. Der Besitzer sollte mit einer zügig erstellten Baugenehmigung Unterstützung bekommen. Parkplätze müssen geordnet werden, es braucht ein deutliches Parkraumgesetz und damit das funktioniert, sicher auch Parkgebühren und Kontrollen. Die Dreckecke um die Straßenbahnhaltestelle muss endlich verschwinden. Hier sollte sich die Stadt mit mehr Energie als bisher mit den dortigen Grundstücksbesitzern auf einen Plan einigen, von dem beide was haben.

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Die Bahnhofstraße selbst muss so gestaltet werden, dass sich Besucher und Kunden hier gerne aufhalten. Wenn die Parkplätze um die Ecke im Parkhaus und hinterm Bahnhof da sind, muss es an der Einkaufsstraße keinen Stellplatz zusätzlich geben, eher weniger. Kunden werden sich, wie in anderen Kleinstädten, schnell daran gewöhnen – wenn das Angebot in den Geschäften attraktiv ist. Wenn nicht, nützen auch mehr Parkplätze nichts.

Eine wirkliche Belebung würde ein Wochenmarkt Samstagvormittag bringen, den viele begrüßen. Das alles gehört in einen Plan, der mit Kraft umgesetzt wird.

E-Mail an Peter Redlich