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Hoyerswerda

Die Stadt muss Geld in die Hand nehmen

Der Ortsvorsteher stellt sich in Sachen Halleninstandsetzung auf die Seite des SV Laubusch.

Vor gut zwei Wochen wurde dieses Transparent an einem Bauzaun an der Zufahrt zur Sporthalle gespannt. © Foto: Gernot Menzel

Laubusch. „Wir kämpfen um den Erhalt unserer Halle!“ Dieser Satz ist seit zwei Wochen auf einem Transparent an der Zufahrt zur Sporthalle am Laubuscher Freibad zu lesen. Mit dieser Aktion möchte der SV Laubusch, der dabei auch von Eltern unterstützt wird, die dringend notwendigen Instandsetzungsarbeiten in der Halle anmahnen. In dieser Woche hat sich nun auch der Laubuscher Ortsvorsteher Günter Schmidt (Bürgerbewegung) aufseiten des Vereins positioniert. „Eindeutig: Um diese Halle zu ertüchtigen, wird die Stadt nicht drum herumkommen, Geld in die Hand zu nehmen“, erklärte er am Mittwochabend in der Sitzung des Ortschaftsrates. Bis Ende März wird die Halle vom Verein auf jeden Fall noch genutzt, so sein Kenntnisstand. Von da an sei bis Ende September Zeit, das in Ordnung zu bringen, was notwendig ist.

„Wir haben schon das Freibad geopfert. Jetzt soll auch noch die Sporthalle wegfallen. Das kann man unseren Bürgern nicht vermitteln“, findet Günter Schmidt. „Wir müssen versuchen, Fördertöpfe für die Hallen-Instandsetzung zu finden“, so seine Aufforderung in Richtung Verwaltung. „Ich will nicht, dass die Halle gesperrt wird“, ist er sich mit dem SV Laubusch einig. Er geht davon aus, dass am Montag in der Sitzung des Lautaer Stadtrates eine Aussage zur Sporthallen-Thematik erfolgt.

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Der Lautaer Stadtrat tagt am 18. März um 18 Uhr im Lautech-Technologiepark (Straße der Freundschaft 92). Der öffentliche Teil der Sitzung beginnt mit der Einwohnerfragestunde. Im Anschluss werden sich die Stadträte unter anderem mit dem Haushalt für 2019/2020 und der Aufhebung des Beschlusses zur Straßenumbenennung befassen.