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Radeberg

Die Welt blickt zu den Fischbacher Spielen

In Fischbach ist vom 4. bis 6. Oktober Kirmeszeit. Mit dabei der PSR-Moderator Steffen Lukas. 

Auch Mitglieder des Arnsdorfer Karnevalclub machten in den vergangen Jahren beim Moritzrennen mit.
Auch Mitglieder des Arnsdorfer Karnevalclub machten in den vergangen Jahren beim Moritzrennen mit. © Archivfoto: Goldammer

Der Fischbacher ist das, was man gemeinhin unter einer Frohnatur versteht. Ein Menschenschlag mit dem besonderen Hang zur Situationskomik. Das kommt nicht nur in der närrischen Zeit auf zum Teil recht obsessive Weise zum Vorschein, sondern vor allem in den ersten Oktobertagen eines Jahres. Dann findet in dem Arnsdorfer Ortsteil eine Veranstaltung statt, die auf den ersten Blick ganz bescheiden als „Fischbacher Kirmes“ daherkommt. Was sie natürlich mitnichten ist. Denn die Fischbacher Kirmes ist nicht einfach eine schnöde Veranstaltung mit Bierzelt und Karussell, sie ist weitaus mehr. Sie hat (o)lympischen Charakter.

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Ergo schaut auch in diesem Jahr wieder einmal die „ganze Welt auf das kleine Fischbach“, wie es Jörg Winkler beschreibt, um zuzusehen, was in diesem Jahr bei den legendären Fischbach-Lympics so abgeht. Winkler ist der Cheforganisator der Fischbacher Kirmes, ist auch Mitglied des lympischen Komitees. Eine Organisation, in der viele der örtlichen Vereine vertreten sind. Deren Mitglieder man aber auch braucht, um diese vielen Höhepunkte dieser Kirmes auch organisatorisch in die richtigen Bahnen zu leiten. Da wären zum einen die Fischbachlympics. Ein Wettbewerb, bei dem sich ambitionierte waghalsige Menschen, von den Veranstaltern auch als Athleten bezeichnet, sich in Disziplinen wie Albernwettessen, Milchkannenwerfen, Hiehnergaggelschissn oder im Holzpatinnenwettlauf messen. Winkler: „Das wird ziemlich lustig.“ Was man unbesehen glaubt. Eine weitere Steigerung ist am Sonntag, 6. Oktober, das legendäre Moritzrennen. Die Moritze, das sind unverwüstliche Einachs-Traktoren, die mit dem verkleideten Personal über die an der Fischbacher Peripherie gelegene Rennstrecke sausen. Da werden sicher wieder, so Winkler, „einige Tausend Menschen zuschauen“. Winkler schätzt, dass sich die Teilnehmerzahl auch in diesem Jahr bei etwa rund 15 Moritzen einpendeln wird.

Und natürlich gibt es auch besondere Gäste. Im vergangenen Jahr waren das ja die bekannte Schweizer Chatzemuisig Buochs. In diesem Jahr wird das am Freitag, 4. Oktober, Steffen Lukas von Radio PSR sein. Der mit seinem Plattenbauorchester das Festzelt mit heißen Rhythmen und wahrscheinlich den dazugehörigen flotten Anmoderationen aufmischen dürfte. Der zweite Tag der Fischbacher Kirmes gehört, das ist dort ebenfalls Tradition, der ganzen Familie. Es gibt Vogelschießen, Kinderfest, Orgelkonzert, und auch Karussellfahren ist möglich. An diesem Tag stehen dann auch die Fischbachlympics im Focus. Da wird das Zwerchfell der Zuschauer sicher mächtig beansprucht werden. Bei der zu erwartenden überbordenden Witzigkeit dieses (noch nicht) lympischen Wettbewerbes. Abends wird dann im Festzelt gechillt, und wenn noch Kraft da ist, auch getanzt. Der Sonntag gehört dem Moritzrennen. Ein Rennsport-Spektakel der besonderen Klasse, auf das schon, wie SZ aus den sogenannten wohlinformierten Kreisen erfuhr, einige Prominente aus der Region aufmerksam geworden sind. Möglich, dass der ein oder andere sich auf den Weg nach Fischbach macht, um dabei sein können. Mit anderen Worten: In den ersten Oktobertagen ist in Fischbach wieder eine Menge los.

Das Programm und noch weitere wissenswerte Infos rund um die Kirmes gibt es unter www.kirmes-fischbach.de