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Sebnitz

Die Wimpelgruppe wandert wieder

Die Wimpelwandergruppe aus der Sächsischen Schweiz ist noch immer aktiv. Jetzt warb sie im Sauerland für die Region.

Auf Tour im Sauerland: Die Wandergruppe um Andreas Eggert (5.v.l.).
Auf Tour im Sauerland: Die Wandergruppe um Andreas Eggert (5.v.l.). © privat

Nach dem Deutschen Wandertag in Sebnitz im Juni 2016 trugen sie den Traditionswimpel im Folgejahr zu Fuß über 500 Kilometer bis nach Eisenach. So will es die Tradition des Deutschen Wanderverband, nach welcher der Wimpel wie das olympische Feuer von einem Ausrichtungsort zum nächsten gebracht wird.

Auch drei Jahre nachdem das Wanderfest in der Sächsischen Schweiz Station machte, ist die Teilnahme am Deutschen Wandertag für die Gruppe Freude und Verpflichtung zugleich. So formuliert es Sprecher Andreas Eggert, der früher Bürgermeister in Bad Schandau war. Eine Abordnung der Wimpelwanderer reiste also auch nach Winterberg im Sauerland, wo vom 3. bis 8. Juli der 120. Deutsche Wandertag stattfand. Dort wurden die Sachsen von vielen altbekannten Wanderfreunden aus ganz Deutschland begrüßt und herzlich aufgenommen. „Besonders freudig war die Begegnung mit der Wandergruppe aus Eisenach, mit der wir freundschaftlich verbunden sind“, berichtet Eggert. Als die Eisenacher 2018 ihrerseits den Wimpel weitertragen mussten, haben Wanderer aus der Sächsischen Schweiz sie auf ihrer ersten Etappe begleitet. Die Tage jetzt in Winterberg und dem nahegelegenen Schmallenberg seien wunderschön gewesen, sagt Andreas Eggert: „Nette und aufgeschlossene Gastgeber, gut geführte Wanderungen in den Bergen, ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm und tolles Wanderwetter bereiteten ein unvergessenes Wochenende.“

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Den Wanderern aus dem Elbsandsteingebirge war es natürlich wichtig, ihre Heimatregion zu vertreten und zu bewerben. Der Festumzug mit rund 7 000 Teilnehmern und mehr als 10 000 Zuschauern in Schmallenberg war eine hervorragende Gelegenheit, auf die Sächsische Schweiz aufmerksam zu machen, erklärt Eggert. „Obwohl wir nur eine kleine Delegation waren, wurden wir durch kräftiges ‚Frisch Auf‘-Rufen gut wahrgenommen.“

Bei der Abschlussveranstaltung am Montag auf dem Kahlen Asten, der höchsten Erhebung der Region, weinte der Himmel eine kleine Träne und auch der Sebnitzer Wimpelwandergruppe fiel der Abschied nicht ganz leicht. Doch nach dem Wandertag ist vor dem Wandertag und so geht es im kommenden Jahr zum 121. Deutschen Wandertag nach Bad Wildungen in Nordhessen. (SZ)

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