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Meißen

Die Winzer sind die Dichter des Elbtales

Kommentar von Peter Anderson über die Vorteile eines Weinanbaugebiets.

Peter Anderson
Peter Anderson © Claudia Hübschmann

Ja, der sächsische Weinbau ist wichtig für den Tourismus und natürlich für den Erhalt der Steillagen im Elbtal. Diese klassischen Argumente kennt vermutlich jeder Drittklässler zwischen Pillnitz und Diesbar-Seußlitz.

Der Weinbau prägt jedoch vor allem unser tägliches Leben. Was tut der Elbländer, wenn am Wochenende die Sonne scheint? Er spaziert zum Radebeuler Spitzhaus, zum Winzerhof Golk oder von Pillnitz über den Königlichen Weinberg nach Graupa. Das muss über Whatsapp beziehungsweise Facebook dokumentiert werden. Und die Weinberge liefern eine Kulisse zum Schnappschuss, bei der die Freunde und Verwandten in Niedersachsen, Brandenburg und vor allem der Oberpfalz vor Neid erblassen.

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Der zweite Punkt: Der Bewohner des Elbtales findet im Zweifelsfalle immer ein passendes Geschenk für Konfirmation, Hochzeit oder Geburtstag. Zur Konfirmation wäre zum Beispiel ein Eiswein, vielleicht auch eine Beerenauslese des Geburtsjahrgangs der Konfirmandin oder des Konfirmanden zu empfehlen. Die kann die Jugend dann im Keller deponieren und bis zum Beginn der Volljährigkeit oder dem Eintritt ins Rentenalter aufbewahren.

Dritter Punkt: Es ist immer wieder eine Freude, den Winzern beim Beschreiben ihrer Produkte zuzuhören. Kein arabischer Dichter findet so blumige und ausgefallene Ausdrücke. Die Winzer sind die wahren Poeten des Elblandes.

E-Mail an Peter Anderson