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Pirna

Dieb nur Stunden nach der Tat vor Gericht

In einem Schnellverfahren wurde in Pirna ein Mann verurteilt, der im alten Krankenhaus Kupfer stehlen wollte.

Noch am Tag seiner Tat wurde der Kupferdieb verurteilt.
Noch am Tag seiner Tat wurde der Kupferdieb verurteilt. ©  Symbolfoto: dpa

Ein 42-Jähriger ist am Dienstag am Amtsgericht Pirna im beschleunigten Verfahren wegen Diebstahls mit Waffen verurteilt worden.  Das Verfahren hatte die Staatsanwaltschaft Dresden beantragt - noch am gleichen Tag,  als der Mann  wegen Diebstahls festgenommen worden war.  

Ihm wurde vorgeworfen, am 5. November vor 7 Uhr in das stillgelegte Transformatorenhaus auf dem Gelände des alten Krankenhauses an der Schandauer Straße in Pirna eingedrungen zu sein und dort mit einem Trennschleifer drei insgesamt etwa 3,3 Kilogramm schwere Gewindestangen aus Kupfer mit einem Gesamtwert von rund 15 Euro herausgeschnitten zu haben, um diese für sich zu behalten oder zu veräußern. Bei der Ausführung der Tat führte der Beschuldigte ein Taschenmesser mit einer Klingenlänge von etwa acht Zentimetern und einen Pfefferspray bei sich.

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Der Hausmeister der benachbarten Schule hörte die Geräusche des Trennschleifers und rief die Polizei, die schnell am Tatort war. Der Beschuldigte, der sich im Transformatorenhaus versteckt hatte, wurde  von Pirnaer Polizeibeamten festgenommen und noch am gleichen Tag  zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten, zur Bewährung ausgesetzt, verurteilt, teilt die Staatsanwaltschaft Dresden mit.  Gleichzeitig wurde dem Deutschen auferlegt, 150 Stunden gemeinnützige Arbeit zu leisten.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. (SZ)


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