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Dieb schließt Hauseigentümer ein

Ein Unbekannter ist im Gebäude an der Hauptstraße in Neugersdorf gewesen, als er auf die Eigentümer traf. Diese riefen aber nicht sofort die Polizei.

© Nicolas Armer/dpa

Neugersdorf. Ein Unbekannter hat sich am Dienstagmorgen gewaltsam Zutritt zu einem Wohnhaus an der Hauptstraße in Neugersdorf verschafft. Nachdem er in die Kellerräume gelangt war, traf er im Haus auf die Eigentümer und schloss sie ein. Diese verständigten jedoch nicht umgehend die Polizei, sondern nahmen nach ihrer Angabe zuerst Kontakt zu Angehörigen auf. So kam die Meldung über eine Stunde später im Revier Zittau-Oberland an. Schließlich stellte sich heraus, dass der Täter vor Verlassen des Gebäudes die Jacken der Bewohner durchsuchte und Ausweispapiere mitnahm.

Die Polizei weist wiederholt daraufhin, dass der Notruf sofort zu wählen ist. Verständigen sie umgehend die Polizei. Jegliche Zeitverzögerung erschwert die Suche nach den Tätern und gefährdet möglicherweise Ihre Sicherheit. (SZ/tc)

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Aus dem (Bundes-)Polizeibericht vom Dienstag

Gefällter Baum stoppt Odeg-Zug

Rietschen. Der Triebfahrzeugführer eines Zuges der Ostdeutschen Eisenbahngesellschaft (Odeg) hat am Sonntagabend auf der Strecke von Cottbus nach Görlitz eine Notbremsung eingeleitet, nachdem er vor Rietschen ein im Gleis liegendes Hindernis sah. Wie sich herausstellte, handelte es sich um einen Baum. Trotz der Bremsung berührte der Zug diesen.

Ersten Erkenntnissen nach haben Unbekannte den etwa 15 Zentimeter starken und etwa drei Meter vom Gleis entfernten Baum gefällt. Dieser sei offenbar in den sogenannten lichten Raum, der auf dem Fahrweg von Gegenständen freizuhalten ist, gefallen.

Der Triebfahrzeugführer beobachtete vor dem Bremsmanöver zwei Männer, die versuchten, den abgesägten Baum aus dem Gleisbett zu ziehen. Dies gelang jedoch nicht vollständig. Schließlich ragte die Krone über die Schiene. Inwiefern diese beiden Männer auch für das Fällen des Baumes und für die Kollision verantwortlich sind, bleibt zu klären. Der Zug konnte trotz des Hindernisses weiterfahren und kam mit wenigen Minuten Verspätung im Bahnhof Görlitz an.

Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr aufgenommen und sucht nach Zeugen. Wer Personen oder Fahrzeuge in der Nähe des Gleises beobachtet hat, möglicherweise Geräusche einer Motorkettensäge wahrnahm oder etwas über Waldarbeiten in der Nähe des Tatortes weiß, soll sich unter 0358136260 melden.

Hinweisschild stoppt Autodieb

Bad Muskau. Die Polizei hat am frühen Dienstagmorgen einen 27-jährigen Autodieb in Bad Muskau festnehmen können. Einer Streife war gegen 4.15 Uhr an der Autobahnanschlussstelle Bautzen-Ost ein blauer Ford Kuga mit Kamenzer Kennzeichen aufgefallen. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit konnte sie ihn nicht kontrollieren. Auch eine zweite Streife, die in Uhyst Sichtkontakt aufnahm, kam nicht dicht genug an das Fahrzeug heran. Zusätzlich kam ein Bundespolizeihubschrauber, der mit Nachtsichttechnik ausgerüstet ist, zum Einsatz –und machte Bildaufzeichnungen.

Auf der B156, kurz vor Boxberg, übernahm dann eine dritte Streife und hefte sich mit eingeschaltetem Blaulicht und teilweise mit Tempo 200 an die Fersen des Geländewagens. „Der Fahrer versuchte offensichtlich mehrmals, von der Bundesstraße abzubiegen. Doch der Mann verpasste mindestens zwei Ausfahrten. Mit teilweise 120 Kilometern pro Stunde raste der Ford später durch Weißwasser und steuerte in Richtung Bad Muskau. Bei Krauschwitz hatten die Kollegen vom Polizeirevier Weißwasser einen Nagelgurt ausgelegt. Auch dieser konnte ihn nicht stoppen.

In Bad Muskau verlor der Fahrer die Kontrolle über den Wagen und prallte an der Ecke Bautzner Straße/Görlitzer Straße gegen ein Hinweisschild. Der Mann rannte über die Neißewiesen – und nach wenigen Metern folgte der Zugriff. Obwohl er keinen Ausweis bei sich trug, konnte noch vor Ort konnte die Identität des Festgenommenen geklärt werden. Demnach ist der Pole mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten. Zudem stand er unter Führungsaufsicht eines bayrischen Landgerichts. Ersten Erkenntnissen zufolge war der knapp zwei Jahre alte Ford Kuga in der Nacht zum Dienstag in Radeberg entwendet worden.

Dem 27-Jährigen werden ein besonders schwerer Fall des Diebstahls, ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr, das Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie die Einreise entgegen eines Einreise- und Aufenthaltsverbots zur Last gelegt. Weil er ein grundsätzlich verbotenes Einhandmesser mitführte, folgte auch eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz. Mit dem Fall wird sich die Soko Kfz des Landeskriminalamtes Sachsen befassen.

Mit Bierflasche fünf Autos beschädigt

Görlitz. Eine Streife des örtlichen Reviers hat Montag kurz vor Mitternacht einen Asylbewerber am Postplatz in Görlitz gestellt und vorläufig festgenommen. Der 23-jährige Tunesier soll im Stadtgebiet fünf Autos mit einer Bierflasche beschädigt haben. Die zwei VW, der Mercedes, der Skoda und der Mazda wiesen Kratzer sowie Einschläge in den Scheiben auf. Ebenso waren Fenster eines Hotels und eines Geschäfts demoliert. Ein Zeuge machte die Bundespolizei darauf aufmerksam. Diese eilte dem Mann zu Fuß nach und erhielt Hilfe von den Görlitzer Kollegen. Bei seiner Festnahme leistete der Beschuldigte Widerstand, indem er auf die Beamten losging. Selbst nachdem die Handschellen klickten, versuchte er durch Treten und Beißen die Polizisten anzugreifen. Ein Test wies umgerechnet 2,18 Promille im Atem des Mannes aus. Eine Überprüfung seiner Person ergab außerdem, dass er von der Staatsanwaltschaft zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben war. Der Sachschaden liegt bei rund 1600 Euro. Mit den Ermittlungen dazu und mit dem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte befasst sich die Kriminalpolizei.

Sechs Fahrer mit Handy am Steuer erwischt

Dresden/Görlitz. Streifen des Autobahnpolizeireviers haben am Montag auf der A4 insgesamt sechs Verstöße gegen das sogenannte Handy-Verbot festgestellt. Die Beamten hielten die Betroffenen an, suchten das Gespräch und zeigten die Ordnungswidrigkeiten an. Auf die Lenker kommt neben einem Bußgeld von 100 Euro auch ein Punkt im Zentralregister zu. Post erhalten sie in den nächsten Wochen von der Zentralen Bußgeldstelle in Chemnitz.

Diebe im Schmuckgeschäft

Görlitz. Ein Zeuge hat am Dienstagmorgen die Polizei verständigt, weil er eine eingeschlagene Scheibe eines Geschäfts an der Elisabethstraße in Görlitz sah. Möglicherweise entwendeten die Täter auch Schmuck. Die Polizei verständigte die Eigentümerin. Letztlich fehlten mehrere Ringe. Der Gesamtwert dürfte im dreistelligen Bereich liegen. Auch ein Bild beschädigten die Täter. Konkrete Angaben zum gesamten Sachschaden lagen noch nicht vor. Kriminaltechniker sicherten Spuren, deren Auswertung noch aussteht.

Unfallflucht auf Supermarkt-Parkplatz

Reichenbach. Die Polizei sucht Zeugen zu einem Unfall mit einer verletzten Person, der sich Montagmittag auf einem Supermarkt-Parkplatz an der Löbauer Straße in Reichenbach ereignete. Eine 29-Jährige befand sich am Kofferraum ihres Fahrzeugs, als sie ein schwarzes Auto anfuhr. Der Wagen kam rückwärts aus der gegenüberliegenden Parklücke. Der etwa 60 bis 70 Jahre alte Fahrer stieg kurz aus, sagte, es sei nichts passiert, klopfte der Frau auf die Schultern und fuhr davon. Die Verletzte klagte nach dem Unfall über Rückenschmerzen. Hinweise zu dem Verursacher und seinem Fahrzeug nimmt das Revier Görlitz unter 035816500 entgegen.

Diebe stehlen Gartengeräte

Zittau. Unbekannte haben sich auf ein Betriebsgelände an der Hauptstraße in Zittau begeben, gelangten über einen unverschlossenen Zugang in ein Gebäude und entwendeten einen Rasenmäher, eine Motorsense, eine Motorspritze und ein Radio. Gewaltsam drangen die Diebe außerdem in ein Nebengebäude und stahlen dort eine Gartenpumpe. Insgesamt über 1000 Euro Stehlschaden entstand. Hinzu kommt ein Sachschaden von etwa fünf Euro. Polizisten sicherten Spuren, deren Auswertung noch aussteht.

Dieseldiebe zapfen 150 Liter ab

Zittau. An den Kaiserfeldern in Zittau haben Unbekannte zwischen Freitagnachmittag und Montagmorgen Diesel aus dem Tank einer Siebanlage entwendet. Sie zapften 150 Liter aus der Baumaschine. Etwa 160 Euro betrug der Stehlschaden.

Dieb schließt Hauseigentümer ein

Neugersdorf. Ein Unbekannter hat sich am Dienstagmorgen gewaltsam Zutritt zu einem Wohnhaus an der Hauptstraße in Neugersdorf verschafft. Nachdem er in die Kellerräume gelangt war, traf er im Haus auf die Eigentümer und schloss diese ein. Diese verständigten jedoch nicht umgehend die Polizei, sondern nahmen zuerst Kontakt zu Angehörigen auf. So kam die Meldung über eine Stundespäter im Revier Zittau-Oberland an. Schließlich stellte sich heraus, dass der Täter vor Verlassen des Gebäudes die Jacken der Bewohner durchsuchte und Ausweispapiere mitnahm.

Die Polizei weist wiederholt daraufhin, dass der Notruf sofort zu wählen ist. Verständigen sie umgehend die Polizei. Jegliche Zeitverzögerung erschwert die Suche nach den Tätern und gefährdet möglicherweise Ihre Sicherheit.

Unachtsam beim Autofahren

Rietschen/Weißwasser. Zwei Unfälle sind am Montag in Rietschen und Weißwasser passiert. Am Nachmittag stieß ein 85-Jähriger mit seinem Opel an der Görlitzer Straße in Rietschen rückwärts gegen einen parkenden Ford. Der Sachschaden betrug etwa 800 Euro. In Weißwasser beachtete eine 31-Jährige am Vormittag mit ihrem VW- Transporter offenbar nicht den seitlichen Abstand zu einem parkenden Ford Transit, als sie an diesem auf der Käthe-Kollwitz-Straße vorbeifuhr. An beiden Wagen belief sich der Sachschaden auf etwa 400 Euro.

Alkoholisiert Unfall gebaut

Weißwasser. Eine 57-Jährige hat am Montagabend an der Forster Straße in Weißwasser einen Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss verursacht. DieFrau bog von der Berliner Straße kommend nach rechts ab, als sie mit ihrem BMW gegen einen wartenden VW stieß. Allerdings kümmerte sich die Deutsche nicht um die Aufnahme, sondern verließ unerlaubt den Unfallort. Der 34 Jahre alte Fahrer des Caddy stellte die flüchtende Beteiligte und verständigte die Polizei. Die Beamten hatten wohl den richtigen Riecher, schließlich zeigte ein Atemalkoholmessgerät einen Wert von umgerechnet 1,82 Promille an. Sie untersagten die Weiterfahrt und stellten den Führerschein sicher. Der Sachschaden belief sich auf etwa 2500 Euro. Die Staatsanwaltschaft wird sich mit dieser Gefährdung im Straßenverkehr und dem Unerlaubten Entfernen von Unfallort befassen.

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