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Diebe bleiben im Schlamm stecken

Zwei Diebe mussten sowohl ihre Beute als auch ihr Fluchtfahrzeug zurücklassen, weil sie im Schlamm steckengeblieben sind.

Döbeln. Zwei Diebe mussten am Sonnabend sowohl ihre Beute als auch ihr Fluchtfahrzeug zurücklassen, weil sie im Schlamm steckengeblieben sind. Wie die Polizei gestern mitteilte, rief am Sonnabend gegen 6 Uhr ein Spaziergänger die Polizei, weil auf einem Feld an der Unnaer Straße ein Kleintransporter ohne Kennzeichen stand. Das Fahrzeug hatte sich im aufgeweichten Boden festgefahren. Beladen war es mit Edelstahlteilen im Wert von mehreren tausend Euro. Die Spuren führten zum Gelände einer angrenzenden Firma. Dort war der Zaun durchschnitten und die auf dem Transporter befindlichen Teile gestohlen worden. Als die Täter mit dem Fiat nicht mehr weiterkamen, bauten sie die Kennzeichentafeln ab und ergriffen die Flucht.

Anhand der Fahrgestellnummer wurde der Halter des Transporters ermittelt. Da keine Diebstahlanzeige vorlag, nahmen die Beamten mit dem Mann aus Halle Kontakt auf. Der erklärte, das Fahrzeug einem Bekannten geliehen zu haben. Er würde sich selbst auf die Suche nach dem Bekannten machen und der Polizei Bescheid geben. Gegen 11 Uhr kamen der 46-jährige Fiat-Besitzer und ein 29-jähriger Mann ans Feld in Döbeln. Der 29-Jährige gestand, den Diebstahl gemeinsam mit einem Komplizen begangen zu haben. Der ist jedoch noch nicht wieder aufgetaucht. Der Beschuldigte wurde nach der Vernehmung entlassen. Nun wird geprüft, ob das Duo für weitere Straftaten in Betracht kommt. (DA)

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