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Zittau

Diebestour endet kurz hinter der Grenze

Zwei Tschechen haben bei Obi in Zittau eine Säge gestohlen. Ein Mitarbeiter wollte sie noch aufhalten, doch dann griff ein Täter diesen an.

Mit dem Skoda Fabia versuchten die Tschechen zu fliehen. Doch die Polizei kam ihnen in die Quere.
Mit dem Skoda Fabia versuchten die Tschechen zu fliehen. Doch die Polizei kam ihnen in die Quere. © LausitzNews/Erik-Holm Langhof

Für zwei flüchtige Diebe und ihren Fahrer endete am Dienstagnachmittag die Flucht in einem Skoda Fabia kurz hinter dem Grenzübergang Zittau-Porajów. 

Die 50-jährige Frau und der 56-jährige Mann waren zuvor im Obi an der Hainewalder Straße in Zittau, wo sie eine Bosch-Säge im Wert von 110 Euro mitnahmen - ohne diese zu bezahlen. Ein Mitarbeiter des Baumarktes bemerkte dies und versuchte die beiden aufzuhalten, als diese gerade das Geschäft verlassen wollten. "Daraufhin griff der Mann ihn von hinten mit dem Arm um den Hals", berichtet Polizeisprecher Philipp Marko. Daraufhin konnte das tschechische Diebes-Duo samt Ware flüchten. Sie stiegen in einen Skoda, den ein 22-jähriger Landsmann lenkte.

"Der Mitarbeiter des Baumarktes fuhr mit dem eigenen Auto hinterher und verständigte parallel die Polizei", sagt Marko. So konnten deutsche Beamte den ramponierten Skoda 50 Meter nach dem Grenzübergang auf polnischem Territorium stoppen. Die Säge konnte sichergestellt werden. Die dazu gerufene Streife der Polizei Zgorzelec kam schließlich hinzu und führt die weiteren Ermittlungen wegen des räuberischen Diebstahls. "Die polnischen Kollegen nahmen die Verdächtigen mit nach Bogatynia",  so der Sprecher.

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