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Diebstahl aus Zittauer Kosmetikstudio

Die Tat geschah am Dienstagnachmittag am helllichten Tag. Jetzt sucht die Polizei Zeugen.

© picture alliance / dpa

Zittau. Die Kriminalpolizei sucht Zeugen zu einem Diebstahl aus einem Kosmetikstudio an der Schulstraße in Zittau. Ein Mann hatte am Dienstagnachmittag, gegen 15.20 Uhr, das Geschäft betreten, während die Geschäftsinhaberin im angrenzenden Behandlungsraum war. Der Täter entwendete aus einem Schrank eine Geldbörse mit einem vierstelligen Bargeldbetrag, berichtet eine Polizeisprecherin.

Die 45-jährige Inhaberin bemerkte die Tat und sah vor dem Laden einen Mann mit einem weißen Beutel davongehen. Als sich die Frau lautstark bemerkbar machte, rannte der Unbekannte über die Brüderstraße in Richtung Johannisstraße davon. Die 45-Jährige nahm gemeinsam mit einer etwa 30 Jahre alten blonden Radfahrerin die Verfolgung auf. Der Tatverdächtige konnte jedoch unerkannt fliehen. Die Geschäftsinhaberin beschrieb den Dieb als circa 40 bis 50 Jahre alt und etwa 165 Zentimeter groß.

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Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die den beschriebenen Mann am Dienstagnachmittag an der Schulstraße in Zittau beobachtet haben oder Angaben zum Täter machen können, werden gebeten, sich im Polizeirevier Zittau-Oberland (03583 620) oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. Insbesondere die blonde Fahrradfahrerin, die gemeinsam mit der Geschädigten nach dem Täter suchte, wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Aus dem Polizeibericht vom 21. September

VW T 4 beschädigt

Neusalza-Spremberg. In der Nacht zum Mittwoch haben im Neusalza-Spremberger Ortsteil Friedersdorf Unbekannte versucht, einen VW T 4 zu entwenden. Der 25 Jahre alte Transporter parkte an der Hauptstraße. Die Täter beschädigten den Wagen und flüchteten. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 550 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Auto abgebrannt

Bertsdorf. Am Mittwochabend ist es in Bertsdorf zu einem Brand eines Autos gekommen. Die 49-jährige Fahrzeugführerin war mit ihrem Renault Mégane auf der Hauptstraße unterwegs, stellte plötzlich verbrannten Geruch in ihrem Wagen fest und hielt an. Als sie nachsah, fing der Pkw an zu brennen. Die Freiwillige Feuerwehr Bertsdorf löschte die Flammen. Auslöser war vermutlich ein technischer Defekt. Ein Unternehmen schleppte das Fahrzeug ab. Es entstand ein Schaden von etwa 6000 Euro.

Schneefräse entwendet

Neugersdorf. In Neugersdorf sind Unbekannte in den vergangenen Tagen in einen Schuppen an der Straße der Jugend eingebrochen. Sie entwendeten daraus eine Schneefräse im Wert von rund 500 Euro. Weiterhin entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 20 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

In Wochenendhaus eingebrochen

Leutersdorf. Unbekannte sind in der Nacht zu Mittwoch in Hetzwalde in ein Wochenendhaus am Neueibauer Weg eingebrochen. Die Täter durchwühlten die Räumlichkeiten und entwendeten daraus eine Stichsäge. Weiterhin stellten sie offenbar verschiedene Gegenstände zum Abtransport bereit. Kriminaltechniker sicherten vor Ort Spuren. Den genauen Stehlschaden konnte der Eigentümer noch nicht beziffern. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 200 Euro.

Mindestens 20 Meter Bahnsignalkabel geschnitten

Hirschfelde. Am Mittwoch stellte die DB Netz AG auf der Bahnbrücke unmittelbar am deutsch-polnischen Grenzverlauf bei Hirschfelde aufgebrochene Schachtabdeckungen fest. Nach einer Mitteilung an die Bundespolizei suchte eine Streife gegen 10.30 Uhr den Tatort auf. Unbekannte Täter hatten die Gehweggitter angehoben und den darunter verlaufenden Kabelschacht geöffnet. Nach ersten Einschätzungen wurden hier mindestens 20 Meter Signalkabel abgeschnitten und entfernt.

Die Bundespolizei ermittelt nun gegen die Buntmetalldiebe wegen besonders schweren Diebstahls und gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

Auto ohne Zulassung am Abschleppseil

Zittau. Einer Streife fiel am Mittwoch, gegen 18 Uhr, im Stadtgebiet Zittau ein Pkw-Gespann auf. Ein BMW Touring schleppte einen Skoda ab, an dem keine Kennzeichen angebracht waren. Die Landes- und Bundespolizisten stoppten das Gespann und kontrollierten die beiden deutschen 30- und 49-jährigen Fahrer. Der Fahrer des BMW zeigte seinen Pkw-Führerschein und beide Zulassungsbescheinigungen vor. Demnach sei der abgeschleppte Skoda jedoch seit dem 7. September nicht mehr für den öffentlichen Verkehrsraum zugelassen und höchstwahrscheinlich auch nicht mehr versichert, erklärte die Polizei. Da kein Nothilfegedanke vorliegt und der Skoda nur zu einer anderen Örtlichkeit geschleppt werden sollte, muss der BMW-Fahrer für dieses Gespann über die Fahrerlaubnis der Klasse CE verfügen. Da dies nicht der Fall ist, musste die Landespolizei ein Ermittlungsverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Fahrens ohne Haftpflichtschutz einleiten. Der Skoda wurde durch ein Abschleppunternehmen abgeholt.

Wenn die Polizei das Auto suchen muss

Seifhennersdorf. Am Dienstagvormittag hat ein 82-Jähriger seinen Skoda Fabia bei der Polizei als gestohlen gemeldet. Das berichtet ein Polizeisprecher. Der Senior hatte den Wagen, seinen Angaben nach, auf einem Parkplatz an der Rumburger Straße abgestellt und gegen 9.30 Uhr nicht mehr aufgefunden. „Die Polizisten leiteten eine Sofortfahndung ein und informierten die benachbarten Länder“, sagte der Sprecher. Bereits am Nachmittag kam der Senior erneut zur Polizei. Diese konnte die internationale Fahndung beenden. Eine Nachbarin hatte das vermisste Fahrzeug wenige Meter neben dem angegebenen Abstellort auf der Bahnhofstraße aufgefunden. Die Polizisten überzeugten sich zusammen mit dem Eigentümer über den Zustand des Autos und stellten fest, dass an diesem keinerlei Einbruchsspuren waren. Der Pkw war ordnungsgemäß verschlossen. „Wahrscheinlich hatte sich der Senior nur über den Abstellort geirrt“, heißt es in einer Polizeimeldung. Der ältere Herr konnte seinen Wagen wohlbehalten in Empfang nehmen und entschuldigte sich bei den Polizisten.

Polizei vollstreckt Haftbefehle im Stadtgebiet

Görlitz. Am Mittwochabend suchten Beamte des örtlichen Polizeireviers drei Männer im Stadtgebiet von Görlitz auf. Gegen diese hätten offene Vollstreckungshaftbefehle vorgelegen, sagte eine Polizeisprecherin. Da ein 54-Jähriger die Geldstrafe von 66 Euro nicht leisten konnte, mit der er seine Haftstrafe hätte abwenden können, brachten die Beamten ihn in eine Justizvollzugsanstalt. Dort werde er nun eine fünftägige Ersatzfreiheitsstrafe verbüßen, informierte die Polizei. Ein 38 Jahre alter Mann konnte den Aufenthalt im Gefängnis durch eine Zahlung von 155 Euro abwenden. Ebenso ein 52-Jähriger, welcher die offene Summe von 480 Euro aufbringen konnte. Alle drei Männer waren deutsche Staatsangehörige.

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