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Kommentar: Diese Ausstellung sollte außergewöhnlich sein

Daniela Pfeiffer über die geplante Schau zu den Görlitzer Hallenhäusern.

Das ist eine wahrhaft stolze Summe: 400 000 Euro. Was könnte man damit alles anfangen, wird so mancher Görlitzer fragen. Zum Beispiel könnte das Geld in die Stadthalle fließen oder für dringend nötige neue Kindertagesstätten verwendet werden. Tausend Dinge kommen in den Sinn, es einzusetzen.

Doch es ist sind Mittel, die es nur für die exklusive Ausstellung zu Görlitzer Hallenhäusern gibt. Eine sehr exklusive und außergewöhnliche Schau darf man da wohl erwarten bei dieser Summe. Das, was bisher dazu bekannt ist, klingt noch nicht allzu außergewöhnlich. Aber das Konzept steht schließlich noch nicht.

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Eine große Chance ist es allemal, mit einer solchen Schau wieder einmal ein Achtungszeichen zu setzen – vor allem in Hinblick auf die Welterbe-Pläne. Erinnert sei an die Erfolgsausstellung „Auferstehung eines Denkmals“, die 2015 wahre Besucherströme in die ehemalige Produktionshalle des Keramischen Maschinenbaus lockte. Der Ort für die Hallenausstellung ist mit der Brüderstraße diesmal sogar noch deutlich günstiger. Mitten in der touristischen Kernzone sozusagen. Mit 400 000 Euro sollte sich ähnlich Spektakuläres auf die Beine stellen lassen – sodass auch Skeptiker sich die Schau ansehen und begeistert wieder verlassen.

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