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Meißen

Diese Elektroautos haben keine Zukunft

Jürgen Müller über Gründe für die Kaufverweigerung.

© SZ Fotomontage

Das ist schon bezeichnend: Von 136.000 im Landkreis Meißen zugelassenen Kraftfahrzeugen sind nur 116 rein batteriebetrieben unterwegs, das sind gerade mal 0,085 Prozent. Die meisten davon werden auch noch von Firmen betrieben. 

Auch die Kaufprämie hat nicht dazu geführt, dass die Anzahl an Elektroautos wesentlich steigt. Das ist nicht verwunderlich, denn die Nachteile sind gravierend: viel zu hoher Preis, zu geringe Reichweite, zu wenige Ladestationen. Und so umweltfreundlich, wie immer behauptet, ist das Elektroauto auch nicht. Vor allem der Abbau und der Transport der für die Batterien benötigten wertvollen Rohstoffe belastet die Umwelt. 

Der Garten ruft

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Die flächendeckende Einführung des Elektroautos scheint illusorisch. Wie soll das praktisch funktionieren, vor allem in der Stadt? An jedem Laternenparkplatz eine Ladesäule? Und wo soll der ganze Strom herkommen, wenn gleichzeitig Kohle- und Atomkraftwerke abgeschaltet werden und der Wind mal nicht weht, die Sonne nicht scheint?

Nein, das batteriegetriebene Elektroauto hat langfristig keine Zukunft. Erfolgversprechender scheint da der Wasserstoffantrieb. Das „Tanken“ dauert etwa so lange wie beim Benziner oder Diesel, die Reichweite ist ebenso groß wie bei diesen. Das könnte die Zukunft sein.

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Von rund 136.000 Fahrzeugen sind in Meißen nur 116 rein elektrisch unterwegs – obwohl die Zahl der Ladesäulen steigt.

Doch so weit ist die Entwicklung noch nicht. Deshalb werden auf Jahre, wenn nicht auf Jahrzehnte, Verbrennungsmotoren weiterhin die Hauptantriebsquelle bleiben. Alles andere ist Wunschdenken.

E-Mail an Jürgen Müller.