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Deutschland & Welt

"Dieser Gipfel hat uns im Stich gelassen"

Weil sie keine Fortschritte beim Weltklimagipfel in Madrid sehen, trommeln Fridays for Future zum globalen Klimastreik am Freitag.

Fridays-for-Future-Demonstranten Ende November in Hamburg.
Fridays-for-Future-Demonstranten Ende November in Hamburg. © Georg Wendt/dpa

Madrid. Die Bewegung Fridays for Future hat die bisherigen Fortschritte beim Weltklimagipfel in Madrid als "unzureichend" kritisiert und deshalb für Freitag zu einem globalen Klimastreik aufgerufen. Statt sich den Problemen zu stellen, hätten die Teilnehmer wichtige Entscheidungen weiter verschoben, schrieben Aktivisten der Organisation, die die Verhandlungen in der spanischen Hauptstadt beobachten, am Donnerstag in einer Mitteilung. "Fridays for Future wird das nicht akzeptieren."

"Der Trend scheint zu sein, dass wir uns immer weiter von den in Paris eingegangenen Verpflichtungen entfernen", warnte die Klimaschutzbewegung mit Blick auf das Pariser Abkommen von 2015 zur Eingrenzung der Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad. "Dieser Gipfel hat uns im Stich gelassen."

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Der weltweite Streik am 13. Dezember - dem Tag, an dem die zweiwöchige Konferenz eigentlich zu Ende gehen soll - solle darauf aufmerksam machen, "wie wenig sich Politiker um den Planeten sorgen." Gipfelteilnehmer in Madrid gehen davon aus, dass die UN-Konferenz auch dieses Mal etwas länger dauern könnte. (dpa)