merken

Dietmar Möbius ist Schützenkönig

Das Pfingstschießen des Harthaer Schützenvereins hat Tradition. Es ist ein Event für seine Mitglieder und für die der befreundeten Vereine.

© Dietmar Thomas

Von Helene Krause

Hartha. Laute Schüsse sind auf dem Schützenplatz in Hartha zu hören. Beim Pfingstschießen holen die Schützen den hölzernen Adler von seiner Stange. Gekommen sind nicht nur die Harthaer Schützen. „Auch befreundete Schützenvereine sind mit dabei“, sagt Peter Pflücke. Er ist der erste Schützenmeister des Harthaer Schützenvereins. Zu den Gästen gehören der Tellschützenverein Mochau, die Privilegierte Bürgerschützengesellschaft Leisnig, der Schützenverein von Niederstriegis, der Schützenverein Neudorf und die Privilegierte Bogen- und Scheibenschützengesellschaft 1498 zu Geringswalde.

Bauen und Wohnen
Wohnen Sie noch oder bauen Sie schon?
Wohnen Sie noch oder bauen Sie schon?

Hier finden Sie alles, was Sie fürs Sanieren, Renovieren oder Bauen Ihrer eigenen vier Wände brauchen.

Bei dem Wettbewerb wird von einem hölzernen Adler zuerst der Reichsapfel weggeschossen. Danach kommt das Zepter an die Reihe, dann die Krone, der rechte und der linke Flügel und der Schwanz. Für jeden abgeschossenen Teil gibt es einen Pfänderorden. Wer am Ende den letzten Teil des Adlerrumpfes abschießt, ist Schützenkönig. Er erhält den Orden Pfingstschützenkönig des Jahres.

In diesem Jahr holte Dietmar Möbius aus Neudorf den Adlerkörper herunter. Damit ist er der diesjährige Pfingstschützenkönig. Möbius gehört dem Schützenverein seines Wohnortes an. Der 64-jährige wurde im vergangenen Herbst in Hartha schon der Bürgerschützenkönig.

Den Harthaer Schützenverein gibt es mit Unterbrechung seit 1434. Nach der Wende gründete er sich neu. Das Pfingstschießen findet seit 1996 statt. Die Harthaer Schützen kamen auf die Idee, zusätzlich zum Schützenfest noch ein Pfingstschießen zu veranstalten. Das gab es bereits 1434 zu den Anfangszeiten des Vereins. Schon damals hatte es Tradition.