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Neuer Bürgersteig am Dippser Pfortenberg

Die Stadt Dippoldiswalde saniert einen weiteren Teil des Fußweges an der Alten Altenberger Straße. Das ist anspruchsvoller als erwartet.

Mitarbeiter der Freiberger Firma LSTW sichern derzeit die Stützmauern an der Alten Altenberger Straße unweit des Busbahnhofes.
Mitarbeiter der Freiberger Firma LSTW sichern derzeit die Stützmauern an der Alten Altenberger Straße unweit des Busbahnhofes. © Egbert Kamprath

Die Bauarbeiten sind nicht zu übersehen. An der Alten Altenberger Straße in Dippoldiswalde werden derzeit Stützmauern erneuert. Das ist notwendig, um den Gehweg zwischen dem Pfortenberg und der Herrengasse zu erneuern, informiert die Dippser Stadtsprecherin Linda Knetsch auf SZ-Nachfrage.

Dazu müssen aber zunächst die Mauern auf den danebenliegenden Grundstücken in Ordnung gebracht werden. Eine statische Berechnung ergab, dass diese nicht standsicher sind, erklärt sie. Deshalb musste der eigentliche Auftrag, die Sanierung des Gehweges, erweitert werden.

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Die Arbeiten begannen Mitte August. Die Bauarbeiter sichern zunächst alle Mauern statisch. Dazu werden eine Treppenanlage erneuert und die Mauer mit Ankern gesichert. Außerdem kommen bewehrte Fußbalken zum Einsatz. Am Ende werden neue Kappen auf die Mauern gesetzt und Zäune errichtet. Anschließend wird der Gehweg neu gepflastert. Auch eine Beleuchtung ist geplant. In Zuge der Arbeiten werden auch die bestehenden Grundstückseinfahrten an den Fußweg angeglichen.

Bauende im Frühjahr 2021

Die Bauarbeiten werden voraussichtlich im März 2021 beendet. Sollte es in den Wintermonaten witterungsbedingte Pausen geben, wird es länger dauern. Derzeit liegen die Arbeiten im Plan, so die Stadtsprecherin.

Oberbürgermeisterin Kerstin Körner (CDU) freut sich schon auf den Abschluss der Arbeiten. Dann werden die Dippser einen neuen, beleuchteten Gehweg mit einer funktionierenden Regenentwässerung haben. "Mit der Fertigstellung wird unser Dippoldiswalde für alle sichtbar ein Stück schöner und für die Fußgänger sicherer werden. Darüber bin ich sehr froh“, sagt die Stadtchefin.

Die Sanierung der Stützmauern wurde vom Ingenieurbüro für Baustatik Lippmann aus Freiberg geplant, die Erneuerung des Gehweges vom Ingenieurbüro Hagstotz aus Dippoldiswalde. Ausgeführt werden die Arbeiten von der Fima Landschaftsgestaltung, Straßen-, Tief- und Wasserbau aus Freiberg. Die Sanierung aller Stützmauern kostet etwa 300.000 Euro. Für den Gehweg mit Entwässerung und Beleuchtung werden rund 150.000 Euro fällig. Die Investition wird über das Stadtkern-Sanierungsprogramm gefördert.

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