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Dipps plant einen Weihnachtsmarkt

Die Geschäfte dürfen an zwei aufeinanderfolgenden Sonntagen öffnen. Die Weißeritztalbahn gibt dabei Unterstützung.

In der Adventszeit verwandelt sich der Dippoldiswalder Marktplatz für eine Woche in einen Weihnachtsmarkt.
In der Adventszeit verwandelt sich der Dippoldiswalder Marktplatz für eine Woche in einen Weihnachtsmarkt. © Egbert Kamprath

Die Stadt Dippoldiswalde möchte auch in diesem Jahr einen Weihnachtsmarkt ausrichten. Um mehr Besucher in die Innenstadt zu locken, sollen an den Sonntagen die Geschäfte öffnen. Die Grundlage dafür schuf der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung. Die Stadträte sprachen sich einstimmig dafür aus, dass die Geschäfte sowohl am 29. November als auch am 6. Dezember öffnen dürfen. Beantragt wurden die beiden verkaufsoffenen Sonntage vom Handels- und Gewerbeverein Dippoldiswalde.

Vor dem Beschluss informierte Ordnungsamtsleiter Marcel Hänchen, dass die Verwaltung zuvor geprüft habe, ob die Geschäfte auch an zwei aufeinanderfolgenden Sonntagen öffnen können. Denn das sei nur unter bestimmten Bedingungen möglich. Es müsse einen besonderen Anlass geben, der das rechtfertigt und der ein besonderes Gewicht habe. Und diesen gebe es, so Hänchen. Zum einen findet der traditionelle Weihnachtsmarkt zwischen dem 27. November und dem 6. Dezember statt. Daneben lädt die Weißeritztalbahn an einem der Sonntage zu “Bimmelbahn und Lichterglanz“ ein. Dieses Fest soll vom 27. bis zum 29. November auch in Dippoldiswalde stattfinden. 

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"Es ist mit Besuchern aus dem Umland zu rechnen. Eine Aufeinanderfolge zweier verkaufsoffener Sonntage ist damit gerechtfertigt", erklärte Hänchen. Gemäß den Vorschriften im Freistaat werden die Geschäfte jeweils von 12 bis 18 Uhr öffnen dürfen. Allerdings dürfen nur die Geschäfte in der Innenstadt öffnen. 

Mit der Organisation des Weihnachtsmarktes hat Oberbürgermeisterin Kerstin Körner  (CDU) die Weißeritztal-Erlebnisgesellschaft mit ihrer Geschäftsführerin Marlen Alexander betraut. Trotz der Auflagen, die sich aus der Corona-Pandemie ergeben könnten, wolle man diese Veranstaltung in Angriff nehmen, erklärte Alexander unlängst. "Eine Stadt im Osterzgebirge ohne Weihnachtsmarkt ist schwer vorstellbar." Die Stadt und der Veranstalter bitten die Händler, dass sie in diesem Jahr - soweit es möglich ist - die Anzahl der Besucher zählen, damit das Rathaus im kommenden Jahr eine Prognose aufstellen kann, mit vielen Besuchern beim Weihnachtsmarkt zu rechnen ist. 

Die Geschäfte auf diesen Straßen und Plätzen dürfen öffnen

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