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Neues Fahrzeug für Glashütter Wehr

Es soll nicht nur der Ortswehr in Oberfrauendorf zugute kommen, sondern auch der Jugendwehr helfen. Um das Gefährt unterzustellen, wurde man kreativ.

Die Ortswehr Oberfrauendorf hat einen neuen Mannschaftstransportwagen erhalten. An der Übergabe waren Ortswehrleiter Martin Walther, Franz Pretzsch von der Sachsengarage und Stadtwehrleiter Veith Hanzsch (von links) beteiligt.
Die Ortswehr Oberfrauendorf hat einen neuen Mannschaftstransportwagen erhalten. An der Übergabe waren Ortswehrleiter Martin Walther, Franz Pretzsch von der Sachsengarage und Stadtwehrleiter Veith Hanzsch (von links) beteiligt. © Egbert Kamprath

Große Freude in Oberfrauendorf. Die Ortswehr hat einen neuen Kleinbus bekommen. Mit dem Mannschaftstransportwagen können acht Feuerwehrleute transportiert werden. An Bord befinden sich Material zur Verkehrssicherung, zur ersten medizinischen Versorgung aber auch ein Brechwerkzeug und ein Bolzenschneider, sagt Martin Walther, Ortswehrchef und stellvertretender Stadtwehrleiter.

Außerdem verfügt das Fahrzeug über den Gerätesatz Absturzsicherung und über ein Tablet, das der Freistaat Sachsen der Wehr zur Verfügung stellt, damit die Einsatzleiter im Ernstfall besser arbeiten können. Geliefert wurde das Fahrzeug von der Sachsengarage GmbH, die mit 47.300 Euro das wirtschaftlichste Angebot abgegeben hat. Rund die Hälfte der Kosten, genau 23.000 Euro, übernimmt der Landkreis.

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Eine der stärksten Wehren in Glashütte

Mit dem Mannschaftstransportwagen werden künftig die Einsatzkräfte der Ortswehr Oberfrauendorf zu den Einsatzorten fahren können. Ortswehrleiter Walther ist stolz, dass seine Wehr eine der mitgliedsstärksten im Stadtgebiet ist. Ihr gehören 59 Mitglieder an, davon sind 25 Aktive. Zwei weitere Kameraden von anderen Wehren helfen bei der Tageseinsatzbereitschaft in Oberfrauendorf aus. 23 Feuerwehrleute sind auch Atemschutzträger, je 17 Mitglieder haben die von Jörg Kounovsky geführte Alters- und Ehrenabteilung und die von Tobias Bormann geleitete Jugendfeuerwehr Frauendorf.

Das neue Fahrzeug soll auch der Jugendwehr zugute kommen. Es wird deren Mitglieder  zu Wettkämpfen, Übungen und Ausflügen bringen, soll aber auch den Hochwasserschutzanhänger ziehen und bei Evakuierungen eingesetzt werden.

Hilfe von der Agrargenossenschaft Reinholdshain

Eigentlich sollte das neue Fahrzeug am Gerätehaus in Oberfrauendorf stehen. So sieht es auch der Brandschutzbedarfsplan vor, sagt Walther. Doch bisher hat die Stadt Glashütte diesen Stellplatz nicht geschaffen. Deshalb hat die Stadt von der Agrargenossenschaft Reinholshain eine Garage im Ort angemietet. Diese war früher ein Zementlager. 

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Damit der Kleinbus dort untergebracht werden kann, mussten ihn die Feuerwehr in Eigenleistung umbauen. Hilfe kam vom Heimatverein, Bürgern, ortsansässigen Firmen und Mitarbeitern der Argrargenossenschaft. "Es war eine großartige Leistung, für die ich allen Beteiligten danke", sagt Walther. Es wurden Wände abgerissen, ein neues größeres Fenster eingebaut, die Wände neu verputzt und gemalert. Außerdem wurde der Fußboden erneuert, eine Decke eingezogen und die Einfahrt verbreitert und asphaltiert. Zudem wurde die Elektrik komplett erneuert, ein Segmenttor eingebaut und eine kleine elektrische Heizung installiert. "Fast alle Baumaterialien wurden gesponsert", so Walther. 

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