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Bäume im Waldseilpark gefällt

Das Gelände in Paulsdorf an der Talsperre Malter war eine schöne Freizeitattraktion, bis der Sturm kam. Nun war noch eine Beräumung nötig.

Rund 40 Bäume sind hier im Dippser Stadtwald in Paulsdorf gefällt worden, wo bis vor zwei Jahren der Waldseilpark war.
Rund 40 Bäume sind hier im Dippser Stadtwald in Paulsdorf gefällt worden, wo bis vor zwei Jahren der Waldseilpark war. © Karl-Ludwig Oberthür

In dem Waldstück in Paulsdorf an der Talsperre Malter sind vergangene Woche Baumfällarbeiten gelaufen. Es handelt sich um Dippser Stadtwald. Die Verwaltung hat rund 40 Bäume, vor allem Eichen, Rotbuchen und Fichten fällen lassen. „Diese sind durch Schaftverletzungen, eingewachsene Nägel und Eisen geschädigt und müssen zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit gefällt werden“, teilt die Stadtverwaltung mit.

Danach können dort neue Bäumchen wachsen, auch solche, die natürlich aus angewehten Samen entsprießen. Direkt an dem Waldstück führt die Talsperrenstraße entlang und davon biegt die Straße „Am Wald“ ab. Dort sind auch viele Spaziergänger unterwegs, weil das Wohngebiet „Mühlfeld“ daneben liegt und der Campingplatz Paulsdorf auch in direkter Nähe ist. Deswegen spielt die Sicherheit hier eine große Rolle.

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Betreiber arbeiten jetzt in Handwerksunternehmen

Es handelt sich um das Areal, in dem der Waldseilpark „Sherwood Forest“ angesiedelt war, solange bis im März 2019 der Sturm „Eberhard“ dort so schwere Schäden angerichtet hat, dass ein Weiterbetrieb nicht mehr möglich war. Erst hatte es noch Hoffnung gegeben, dass mit der Beräumung einzelner Bäume eine weitere Öffnung des Parks möglich wäre. Aber ein Gutachter kam zu einem anderen Schluss. Theoretisch wäre ein Seilpark auch mit künstlich aufgestellten Masten möglich. Aber das ist erstens mit hohen Kosten verbunden und entsprach auch nicht dem Ideal der Betreiber. Die wollten einen naturnahen Park.

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Im Mai 2009 hatten Danny Schubert und René Petzold die Freizeitattraktion eröffnet und stetig weiterentwickelt. Aber ihr Zehnjähriges konnten sie nicht mehr feiern, das hat der Sturm verhindert. René Petzold arbeitet heute wieder in seinem erlernten Beruf als Maler bei den Dippser Malern, wie er mitteilt. Danny Schubert ist ebenfalls bei einem Handwerksbetrieb beschäftigt.

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