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Der Dippser Baum steht

Auf dem Dippoldiswalder Markt weihnachtet es schon. Beim Aufstellen der stolzen Weihnachtsfichte fielen sogar ein paar Schneeflocken.

Von Siiri Klose
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Mit schwerer Technik wurde der Weihnachtsbaum auf dem Dippoldiswalder Markt platziert.
Mit schwerer Technik wurde der Weihnachtsbaum auf dem Dippoldiswalder Markt platziert. © Karl-Ludwig Oberthür

Diesmal hatten es die Männer vom Bauhof nicht weit: Die Prachtfichte, die in dieser Weihnachtssaison den Dippoldiswalder Marktplatz zieren darf, kommt von „um die Ecke“ – kaum 100 Meter weiter stand sie auf der Badergasse, direkt bei Streubels Imbisswagen.


„Ich hatte die schon länger beobachtet“, sagt Marktleiter Steffen Heisig. In bewährter Manier hat er in den letzten Jahren immer mal wieder angefragt. „1998 wurde sie gepflanzt“, sagt Heisig. Jetzt schätzt er sie auf 14 Meter Höhe – viel mehr dürfen es für den Dippser Markt nicht werden, „dann bräuchten die Elektriker für die Lichter mehr als den Multicar von der Stadt. Dann müssten wir eine Hebebühne anmieten.“ Auch die vorhandenen Lichterketten passen genau zu den 14 Metern. Aber geschmückt wird erst im Laufe der Woche.

Was zuverlässig schlecht passt, ist das Loch im Pflaster, das bei der Marktsanierung extra für den Baum ausgespart wurde. „Das hat nur 38 Zentimeter Durchmesser. Besser wären 50 Zentimeter gewesen“, sagt Heisig, während die Mitarbeiter vom Bauhof den Stamm mit der Kettensäge passend machen.

Einen gleichmäßig gewachsenen Weihnachtsbaum zu finden, ist gar nicht so einfach. „Waldbäume können Sie dafür vergessen“, sagt Heisig. Zwei Exemplare hat er aber noch im Visier für die nächsten beiden Jahre. Und danach? „In drei Jahren gehe ich in Rente, da muss jemand anderes sich Gedanken machen.“