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Lange unterstützt Kunstsammlungen

Der Glashütter Luxusuhrenhersteller setzt sein 2006 begonnenes Engagement fort. Warum, das erklärte Geschäftsführer Schmid in Dresden.

Lange-Geschäftsführer Wilhelm Schmid - hier bei einer Veranstaltung in Glashütte - möchte die Zusammenarbeit mit den Staatlichen Kunstsammlungen fortführen.
Lange-Geschäftsführer Wilhelm Schmid - hier bei einer Veranstaltung in Glashütte - möchte die Zusammenarbeit mit den Staatlichen Kunstsammlungen fortführen. © Egbert Kamprath

Der Glashütter Luxusuhrenhersteller Lange wird auch in den kommenden Jahren die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) finanziell als Sponsor unterstützen Wie das Unternehmen am Dienstag informierte, werde damit das im Jahr 2006 begonnene Engagement als Förderer des Verbunds von 15 Museen fortgesetzt. Angaben zur Höhe der finanziellen Unterstützung machte das Unternehmen nicht.

Zu den Kunstsammlungen gehören unter anderem das Grüne Gewölbe, die Galerie Alte Meister und der Mathematisch-Physikalische Salon, zu dem die Lange Uhren GmbH eine besondere Beziehung hat. Die Entscheidung, die Partnerschaft mit den SKD in diesem Jahr zu verlängern, hat für Lange Uhren eine besondere Bedeutung, hieß es. Denn vor 175 Jahren begründete Ferdinand Adolph Lange in Glashütte die sächsische Präzisionsuhrmacherei. Lange hatte seine uhrmacherische Sozialisation einst im Mathematisch-Physikalischen Salon erhalten. Dieser war damals eine wissenschaftliche Einrichtung und die oberste Instanz in allen Zeitfragen des Königreichs Sachsen.

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"Wichtiger Teil unserer Identität"

„Wir freuen uns, Sponsor einer Institution zu sein, die ein wichtiger Teil unserer kulturellen Identität ist“, erklärte Lange-Geschäftsführer Wilhelm Schmid. „Die Antwort auf die Frage, warum wir unser Engagement fortsetzen, erschöpft sich aber nicht im Rückblick auf die historischen Wurzeln." In den vergangenen 15 Jahren habe er verfolgt, wie die Staatlichen Kunstsammlungen sich immer weiter entwickelten und wichtige kulturelle Impulse gegeben haben. "Das entspricht unserem Selbstverständnis als innovative Manufaktur, die neue Ideen hervorbringt und niemals stehen bleibt“, so Schmid.

Über die Weiterführung der Kooperation informierten die Generaldirektorin der SKD, Marion Ackermann, und Lange-Geschäftsführer Wilhelm Schmid am 22. September im Rahmen der SKD-Jahrespressekonferenz in Dresden. 

Lange Uhren wurde 1990 vom Uhrmacher und Unternehmer Walter Lange, dem Urenkel von Ferdinand Adolph Lange, gegründet. In der Manufaktur werden heute pro Jahr nur wenige Tausend Armbanduhren überwiegend aus Gold oder Platin hergestellt. In ihnen arbeiten ausschließlich im eigenen Haus entwickelte und aufwendig von Hand dekorierte und montierte Uhrwerke. Das Unternehmen beschäftigte zuletzt mehr als 600 Mitarbeiter und ist damit der größte aller neun Uhrenhersteller im Müglitztal. 

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