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Äußerst schwieriger Löscheinsatz in Schmiedeberg

Über acht Stunden lang beschäftigte der Laubenbrand in Schmiedeberg die Feuerwehren. Sogar ein Fahrzeug aus Rabenau wurde noch zur Hilfe gerufen.

Von Franz Herz
 1 Min.
Hellauf in Flammen stand die Gartenlaube, als die Feuerwehren am Brandort eintrafen.
Hellauf in Flammen stand die Gartenlaube, als die Feuerwehren am Brandort eintrafen. © Feuerwehr Schmiedeberg

Der Feuerwehreinsatz in der Nacht zum Dienstag im Wald bei Niederpöbel war eine Herausforderung für die Feuerwehren. Erst war nur ein großer Feuerschein in Niederpöbel im Wald zu sehen.

Als die Feuerwehr ankam, stellte sich heraus, dass eine große Gartenlaube komplett in Flammen stand. Sie war allerdings in steilem und verwachsenem Gelände.

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Die Feuerwehren aus Schmiedeberg, Obercarsdorf, Sadisdorf und Dippoldiswalde machten sich in voller Atemschutzausrüstung daran zu löschen, informierte René Thümmel von der Schmiedeberger Wehr.

Weithin leuchtete das Feuer der Gartenlaube über das Tal in Schmiedeberg.
Weithin leuchtete das Feuer der Gartenlaube über das Tal in Schmiedeberg. © Feuerwehr Schmiedeberg
Erst der Einsatz von Löschschaum konnte den Brand endgültig löschen.
Erst der Einsatz von Löschschaum konnte den Brand endgültig löschen. © Feuerwehr Schmiedeberg

Besondere Schwierigkeiten machte das fehlende Löschwasser. Es musste über eine lange Wegstrecke herangepumpt werden. Deswegen wurde auch noch das Löschfahrzeug der Rabenauer Wehr mit seinem Wassertank hinzu alarmiert.

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Ebenso waren die Wehren aus Paulsdorf und Seifersdorf im Einsatz. Sie kümmerten sich um die Atemschutzüberwachung. Letztlich wurde das Feuer mit Löschschaum erstickt. Am Morgen gegen 6 Uhr wechselten dann die Feuerwehren.

Die Hennersdorfer Wehr übernahm die Brandwache, ehe gegen 8 Uhr der Einsatz beendet war. Die Brandursache ist noch unklar. Dazu ermittelt die Kriminalpolizei.

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