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Dippoldiswalde

Dipps dabei in der Kleinstadtakademie

Rund ein Viertel aller Deutschen leben in den 2.100 Kleinstädten im Land. Für deren Zukunft startet ein Forschungsprojekt. Was sich Dipps davon verspricht.

Ein außergewöhnlicher Blick auf die Dippser Innenstadt vom Turm der Stadtkirche.
Ein außergewöhnlicher Blick auf die Dippser Innenstadt vom Turm der Stadtkirche. © Karl-Ludwig Oberthür

Die Stadt Dippoldiswalde wurde diesen Monat in ein Modellprojekt für die Entwicklung von Kleinstädten aufgenommen, informierte Oberbürgermeisterin Kerstin Körner (CDU) den Stadtrat. Am Beispiel von vier Städten aus ganz Deutschland sollen die Veränderungen durch neue Arbeitswelten erkundet werden. Das Programm wird vom Bundesinnenministerium, das ja auch für Bau und Heimat zuständig ist, unterstützt. Im selben Projekt wie Dippoldiswalde sind noch Dießen am Ammersee in Bayern, Mölln in Schleswig-Holstein, Oestrich-Winkel, das in Hessen am Rhein liegt, und Wittenberge an der Elbe in Brandenburg.

Zukunftsforscher werden nach Dipps kommen

Die Erkenntnisse aus diesen Projekten sollen in einer sogenannten Kleinstadtakademie gesammelt und bewahrt werden, damit alle ähnlichen Kommunen daraus Nutzen ziehen können. Körner erhofft sich davon neue Ideen, wie Dippoldiswalde seinen künftigen Weg finden kann. „Dabei werden auch Zukunftsforscher zu uns kommen“, sagte sie.

Teppich Schmidt
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Erfahrung, Wissen und ein super Team. Bis zum heutigen Erfolg war es eine lange, lehrreiche Reise, die sich nun in verschiedenen Abteilungen widerspiegelt und seinen Kunden Einrichtungs- und Wohnträume verwirklicht.

Neben dem Projekt zur Arbeitswelt gibt es noch ähnliche Vorhaben, bei denen es um die Innenentwicklung von Kleinstädten geht, um das Wohnen im ländlichen Raum oder um Ideen für bestimmte Zielgruppen. Verantwortlich für die Kleinstadtakademie ist das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung in Bonn.

Der sperrige Titel des Projekts

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Derzeit läuft die Arbeit an dem Stadtentwicklungskonzept. Bisher ist es nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Saechsische.de informiert trotzdem dazu.

Die Dippser können nur hoffen, dass die Ergebnisse des Projekts verständlicher und weniger umständlich formuliert sein werden als sein jetziger Titel. Denn wie das Bundesinnenministerium informierte, lautet der: „Kooperative Entwicklung kleinstädtischer Transformationspfade im Themenfeld Neue Arbeitswelten durch explorative Erkundungen, dialogische Verdichtungen und experimentelle Erprobungen".

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