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Dipps leidet weiter unter Hackerangriff

Seit Anfang März ist die Informationstechnik im Rathaus lahmgelegt. Wie die Oberbürgermeisterin jetzt an Videokonferenzen teilnimmt.

Der klassische Briefkasten ist derzeit der sicherste Weg, um mit der Stadtverwaltung Dippoldiswalde in Kontakt zu treten. Das IT-System der Stadt ist immer noch wegen eines Hackerangriffs eingeschränkt.
Der klassische Briefkasten ist derzeit der sicherste Weg, um mit der Stadtverwaltung Dippoldiswalde in Kontakt zu treten. Das IT-System der Stadt ist immer noch wegen eines Hackerangriffs eingeschränkt. © Egbert Kamprath

Die Stadtverwaltung Dippoldiswalde hat sich noch nicht von dem Hackerangriff erholt, den sie Anfang März auf ihre Informationstechnik erlebt hat. Nach wie vor ist die Verwaltung teilweise vom Internet abgeklemmt und nicht vollständig wieder erreichbar. „Es wird auch in den nächsten Wochen zu weiteren Einschränkungen kommen“, informierte Linda Knetsch, Büroleiterin bei Oberbürgermeisterin Kerstin Körner (CDU). Körner erzählt, welche Auswüchse das annimmt: „Wenn ich an einer Videokonferenz teilnehmen will, muss ich dazu nach Hause gehen.“ Von ihrem Dienstanschluss aus ist das nach wie vor noch nicht möglich.

Ratsinfosystem und Bürger-App liegen brach

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Auch die guten Ansätze der Stadt zur Kommunikation über das Internet funktionieren derzeit nicht. Das Rats- und Bürgerinformationssystem kann nicht mit Informationen gefüllt werden. Es liegt seit Wochen brach. Ebenso geht in der neuen App der Stadtverwaltung nichts mehr. Die letzten Aktualisierungen stammen von Anfang März. Diese App ist erst wenige Tage vor dem Hackerangriff an den Start gegangen.

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