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Dipps verkauft alte Schule in Schönfeld

Seit 2016 sucht die Stadt einen Interessenten für das leerstehende Gebäude. Jetzt zahlt einer etwas mehr als den Mindestpreis.

Die Stadt Dipps verkauft die alte Schule im Ortsteil Schönfeld, nachdem sich vier Jahre lang kein Interessent dafür gefunden hat. Die Feuerwehrzufahrt wird eigens gesichert.
Die Stadt Dipps verkauft die alte Schule im Ortsteil Schönfeld, nachdem sich vier Jahre lang kein Interessent dafür gefunden hat. Die Feuerwehrzufahrt wird eigens gesichert. © Karl-Ludwig Oberthür

Die Stadt Dipps verkauft die alte Schule im Ortsteil Schönfeld für 69.800 Euro an einen privaten Bieter. Der Stadtrat hat diese Entscheidung einstimmig getroffen. Wie der Name sagt, war es früher die Dorfschule von Schönfeld und in den Räumen war auch das Gemeindeamt untergebracht. Im Obergeschoss sind zwei Wohnungen. Allerdings steht das komplette Gebäude seit Jahren leer.

Käufersuche hat vier Jahre gedauert

Im August 2016 hatte die Gemeinde es zum ersten Mal im Amtsblatt angeboten. Darauf ist aber keine Reaktion gekommen. Dann hat die Stadtverwaltung noch zwei Makler beauftragt, bis sich jetzt ein Käufer fand. Die alte Schule liegt im Zentrum von Schönfeld, prägt das Ortsbild mit und steht auch unter Denkmalschutz.

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Die Feuerwehrzufahrt wird herausgemessen

Das Grundstück verkauft die Stadt nicht komplett, weil darüber die Zufahrt zum Feuerwehrhaus führt und auch zwei Parkplätze für die Feuerwehr liegen. Diese Flächen werden weiterhin für öffentliche Zwecke benötigt und vor dem Verkauf aus dem Schulgrundstück herausgemessen.

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Das Gebäude wäre eigentlich etwas mehr wert, allerdings gehört es der Stadt nicht allein. Wie bei vielen ehemaligen Schulgebäuden hat die Kirchgemeinde noch Rechte darauf. Außerdem hat sich im Frühjahr bei einer Begehung herausgestellt, dass die Heizung kaputt ist. Eine Reparatur kostet geschätzt 3.700 Euro. Darum kümmert sich jetzt der Käufer. Die geschätzten Kosten werden aber vom Preis abgezogen. So kamen die 69.800 Euro zusammen. Das ist fast genau der Mindestpreis von 69.000 Euro, den die Stadt schon bei der ersten Ausschreibung im Jahr 2016 erzielen wollte.

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