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Dippoldiswalde

Dipps will Erzieherinnen regelmäßig testen

Mit zeitigen Tests sollen Infektionen in Grenzen gehalten werden. Aber das würde die Stadt Dipps finanziell überfordern. Darum bittet OB Körner um Hilfe.

Der DRK-Kindergarten Märchenland in Dippoldiswalde ist die größte Einrichtung im Stadtgebiet. Mit regelmäßigen Tests soll eine eventuelle Corona-Infektion auf eine Gruppe begrenzt werden.
Der DRK-Kindergarten Märchenland in Dippoldiswalde ist die größte Einrichtung im Stadtgebiet. Mit regelmäßigen Tests soll eine eventuelle Corona-Infektion auf eine Gruppe begrenzt werden. © Egbert Kamprath

Dippoldiswaldes Oberbürgermeisterin Kerstin Körner (CDU) hat sich mit einem Brief an den sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU) gewandt. Ihr geht es um ein Gesundheitskonzept für die Kita-Mitarbeiterinnen. Sie sind jetzt ja wieder voll im Einsatz. In den Einrichtungen der Stadt Dippoldiswalde sind am Montag zur Wiedereröffnung fast alle Kinder in die Betreuung gekommen.

Mitarbeiterinnen für Corona-Schnelltests qualifiziert

Körner würde sich wünschen, dass die Erzieherinnen, die teilweise auch schon im höheren Alter sind, die Möglichkeit bekommen, sich regelmäßig auf Corona zu testen. In jeder Einrichtung haben sich ein oder zwei Mitarbeiter qualifiziert, um die Schnelltests machen zu können. „Wir wollen gerne wöchentlich testen“, sagt Körner. Sie will eine solche Lösung sowohl für die städtischen Einrichtungen als auch die der freien Träger.

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Sie erhofft sich davon, dass eventuelle Infektionen rechtzeitig erkannt werden und dann nur eine Gruppe geschlossen werden müsste, aber nicht die ganze Einrichtung. Dafür wären aber rund 1.000 Tests im Monat für alle Kitas im Stadtgebiet erforderlich. Das kann die Stadt nicht finanzieren. Deshalb hat die Oberbürgermeisterin Hilfe vom Freistaat erbeten.

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