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Es hakt beim Umbau mitten in Dipps

Ein fast 200 Jahr altes Wohnhaus in der Wassergasse wird erneuert. Doch für die Bauherren gab es dabei Überraschungen.

Ein Blick auf die Baustelle in der Dippser Wassergasse, für die jetzt die Baugenehmigung überarbeitet werden muss.
Ein Blick auf die Baustelle in der Dippser Wassergasse, für die jetzt die Baugenehmigung überarbeitet werden muss. © Egbert Kamprath

Die Baufirma Kleber-Heisserer saniert derzeit ein Haus in der Großen Wassergasse mitten in Dippoldiswalde. Doch dabei erlebte sie Überraschungen. Die Bausubstanz war wesentlich schlechter als erwartet. Deswegen geht das Bauvorhaben weiter als ursprünglich geplant. Nun musste das Unternehmen beim Landratsamt eine überarbeitete Baugenehmigung beantragen. Darin ist jetzt die Erneuerung der Decken im Erdgeschoss und im Obergeschoss vorgesehen, außerdem die komplette Erneuerung des Dachstuhls.

Stadtratsausschuss stimmt für die Sanierung

Die Stadt Dippoldiswalde hat mit dem Vorhaben kein Problem. Das Haus soll hinterher genauso aussehen wir vorher, nur dass im Dach Gauben eingebaut werden. Damit wird eine bessere Nutzung der Räume unter dem Dach möglich. Der Technische Ausschuss des Stadtrats stimmte dem überarbeiteten Bauantrag einstimmig zu. Auch der Ortschaftsrat Dippoldiswalde hat das Vorhaben befürwortet.

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Für ein Geschäft eignet sich der Standort nicht

Die Nutzung des Hauses wird sich mit dem Umbau auch verändern. Bis 2016 war dort im Erdgeschoss ein Kindergeschäft untergebracht und darüber Wohnungen. Künftig soll das gesamte Haus zum Wohnhaus werden. Für heutige Ansprüche an ein Geschäft sei die Wassergasse zu eng und daher nicht geeignet.

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Das Haus stammt nach Informationen von Anwohnern aus dem Jahr 1831. Die Vorderfassade und der Dachstuhl standen unter Denkmalschutz. Jedoch waren die Balken soweit vermodert, dass die Bauherren keine Chance mehr auf ihren Erhalt sahen. „Das war nur noch Staub“, sagt Eckart Fraustadt, Geschäftsführer von Kleber und Heisserer.

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