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Neues Rabattsystem im Bad Pretzschendorf

In Coronazeiten ist vieles anders, auch im Freibad. Eines will der Gemeinderat Klingenberg auf keinen Fall, dass Kinder mehr bezahlen müssen.

Ein Bild aus besseren Zeiten, die hoffentlich bald wiederkommen. Als dieses Foto 2015 entstand, macht sich niemand Gedanken um Corona-Einschränkungen im Freibad Pretzschendorf.
Ein Bild aus besseren Zeiten, die hoffentlich bald wiederkommen. Als dieses Foto 2015 entstand, macht sich niemand Gedanken um Corona-Einschränkungen im Freibad Pretzschendorf. © Frank Baldauf

Es dauert zwar noch einige Wochen, ehe die Saison auch im Freibad Pretzschendorf beginnt. Die Vorbereitungen dafür laufen bereits. „Ich habe mit dem Kioskbetreiber gesprochen über die weitere Zusammenarbeit. Das hat er zugesagt“, informierte Klingenbergs Bürgermeister Torsten Schreckenbach (Bürger für Klingenberg). Ab Ende April werden Bauhofmitarbeiter das Freibad für den Betrieb vorbereiten.

Das Sammeln der Eintrittskarten lohnt sich jetzt

Damit auch finanziell alles seine Richtigkeit hat, legte der Gemeinderat Klingenberg die Preise fest. Sie bleiben auf dem bisherigen Stand. Allerdings lohnt es sich dieses Jahr, die einzelnen Eintrittskarten zu sammeln. Denn dieses Jahr werden keine Jahreskarten verkauft. Das ist wegen der möglichen Corona-Einschränkungen zu ungewiss. Wenn jemand eine Jahreskarte kauft und dann das Bad schließen müsste, wäre das nicht fair. Jetzt gibt es ein neues Rabattsystem. Dabei sollen die Badbesucher die Einzelkarten sammeln. Wenn sie 13 haben, entspricht das dem Preis einer Jahreskarte. Die gesammelten Tickets müssen sie dann vorlegen und bekommen für den Rest der Saison eine Freikarte, erklärte der Bürgermeister. Dagegen hatte der Rat keine Einwände.

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Kinder bis sechs Jahre müssen nicht bezahlen

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Anders sah es bei dem Plan der Verwaltung aus, künftig schon von Kindern ab drei Jahren Eintritt zu verlangen. Bisher liegt die Freigrenze bei sechs Jahren. Vor allem Enrico Bier wandte sich gegen die zusätzliche Belastung für Familien. „Gerade in Corona-Zeiten, wo von den Eltern ohnehin viel verlangt wird, wäre das eine kleine Anerkennung, sie hier nicht zusätzlich zu belasten“, sagte er. Und die anderen Gemeinderäte folgten ihm mit großer Mehrheit. Es bleibt dabei, bis sechs Jahre haben Kinder freien Eintritt. Dann zahlen sie zwei Euro für eine Tageskarte, Erwachsene 3,50 Euro. Eine Familienkarte mit zwei Kindern kostet zehn Euro. Dennoch bleibt das Freibad ein Zuschussbetrieb, für den die Gemeinde rund 50.000 Euro im Jahr dazugibt.

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