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SOE: Frist läuft ab für Radonmessungen

Eigentlich ist der Stichtag erst im Juni 2022, weil die Messungen aber ein Jahr dauern, ist es jetzt höchste Eisenbahn.

Von Franz Herz
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Die Karte zeigt klar: Im Erzgebirge ist die Radonbelastung hoch, Schwerpunkte liegen im West- und im Osterzgebirge.
Die Karte zeigt klar: Im Erzgebirge ist die Radonbelastung hoch, Schwerpunkte liegen im West- und im Osterzgebirge. © SZ-Grafik: Gert Schulze

Bis Ende Juni müssen die Radonmessungen an allen Arbeitsplätzen im Keller oder im Erdgeschoss beginnen. Das betrifft die ganze Weißeritzregion mit Ausnahme von Bannewitz und Wilsdruff, außerdem in der Pirnaer Region das Gebiet von Bad Gottleuba-Berggießhübel und Liebstadt. Geografisch betrachtet, ist es das Osterzgebirge, das vom Freistaat Sachsen als Radonvorsorgegebiet eingestuft wurde.

Die Messungen dauern ein Jahr

Die Messgeräte müssen ein Jahr lang die Radonkonzentration erfassen. Stichtag dafür ist der 30. Juni 2022. Deswegen wird die Zeit jetzt knapp. Wird diese Frist nicht eingehalten, kann das geahndet werden, warnt die Industrie- und Handelskammer in ihrem neuesten Newsletter.

Nach Informationen des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie liegen die Kosten für ein Messgerät im unteren zweistelligen Bereich. Ein Preisvergleich lohnt sich. Die Messungen können selbst durchgeführt werden, aber auch von Dienstleistern übernommen werden.