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Geflügelpest an der Malter aufgetreten

Eine Stockente hatte sich mit dem gefährlichen Virus angesteckt und verendete. Das hat nun Folgen für alle Hühnerhalter im Landkreis.

Enten an der Talsperre Malter. Ein solcher Vogel ist tot aufgefunden worden und bei der Untersuchung hat sich herausgestellt, dass er die Geflügelpest hatte.
Enten an der Talsperre Malter. Ein solcher Vogel ist tot aufgefunden worden und bei der Untersuchung hat sich herausgestellt, dass er die Geflügelpest hatte. © Egbert Kamprath

Am Donnerstag wurde in einem Strandbad an der Talsperre Malter eine tote Stockente gefunden. Der Vogel wurde danach untersucht und festgestellt, dass er an der Geflügelpest gelitten hat. Bei ihm wurde das Virus HPAIV H5N8 nachgewiesen, informierte das Landratsamt.

Strikte Anordnung: Hausvögel müssen in den Stall

Das hat nun folgen für alle Geflügelhalter im gesamten Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Wer Hühner, Fasanen, Wachteln, Enten oder Gänse hält, muss diese ab sofort in geschlossenen Ställen halten oder in Freien mit Dächern und Seitenwänden so absichern, dass kein Wildvogel mit ihnen in Kontakt kommen kann. „Oberste Priorität hat der Schutz des Geflügels vor einem Eintrag und der weiteren Verbreitung von HPAIV-Infektionen“, teilt das Amt mit.

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Veranstaltungen mit Geflügel sind ebenfalls verboten. Außerdem müssen die Hühnerhalter aufpassen, dass der Erreger auch nicht auf anderen Wegen, wie über das Futter, durch verunreinigte Einstreu und Gegenstände zu den Tieren gelangt. Dazu müssen geeignete Desinfektionsmaßnahmen getroffen werden, empfiehlt das Landratsamt. Wer gegen diese Verfügung verstößt, muss mit einem Bußgeld rechnen. Die genaue Verfügung steht auf der Webseite des Landratsamts.

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