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Glashütte möchte Geld von Sachsenenergie

Die Uhrenstadt muss trotz der Vereinigung der regionalen Energieversorger nicht auf Einnahmen verzichten. Ein Angebot aus Dresden macht es möglich.

Glashütte kann weiter auf Geld hoffen, dass vom regionale Energieversorger erwirtschaftet wird.
Glashütte kann weiter auf Geld hoffen, dass vom regionale Energieversorger erwirtschaftet wird. © www.foto-sampedro.de

Die Fusion des Energieversorgers Enso Sachsen und der Dresdner Stadtwerke Drewag zum Unternehmen Sachsenenergie beschäftigte auch den Glashütter Stadtrat. Grund sind die Finanzbeziehungen, die die Uhrenstadt mit der Enso bisher hat.

Nach der Fusion wird das neu geschaffene Unternehmen "keine oder nur noch in reduzierten Umfang Gewerbesteuern" an die Kommunen zahlen, die als Gesellschafter am Unternehmen beteiligt sind, heißt es in der Beschlussvorlage, die die Verwaltung dem Stadtrat vorgelegt hatte. Zu den Gesellschaftern gehört auch Glashütte.

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Kommunen werden nicht schlechter gestellt

Dresden, von wo aus das neue Unternehmen auch agieren wird, hatte sich bereit erklärt, den Ausfall, den die anderen Gesellschaftern haben, auszugleichen. "Die Kommunen werden somit so gestellt, als ob es die Fusion nicht gegeben hätte", erklärte Bürgermeister Markus Dreßler.

Damit auch Glashütte diesen Vorteil erlangt, sollte der Stadtrat einer Vereinbarung mit der Beteiligungsgesellschaft abschließen. Der Stadtrat folgte der Empfehlung der Verwaltung.

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Das neue Unternehmen ist zum Jahresbeginn gestartet. Es gilt als der "größte Kommunalversorger Ostdeutschlands". Die Geschäftsführung geht von einem jährlichen Umsatz in Höhe von 2,5 Milliarden Euro aus.

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