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Glashütte bleibt im Leader-Förderprogramm

Zuschüsse aus Brüssel sind weiter willkommen. Bisher konnte die Uhrenstadt mit diesen vieles in der Kernstadt und den Ortsteilen realisieren.

Viel EU-Geld floss in die Neugestaltung des Kirchenvorplatzes in Glashütte. Im Herbst 2020 konnte der Umbau abgeschlossen werden.
Viel EU-Geld floss in die Neugestaltung des Kirchenvorplatzes in Glashütte. Im Herbst 2020 konnte der Umbau abgeschlossen werden. © Egbert Kamprath

In den nächsten Jahren soll weiter Geld aus Brüssel nach Glashütte fließen. Deshalb hat der Glashütter Stadtrat seine Mitgliedschaft im Förderprogramm Leader in der Region Silbernes Erzgebirge und der damit verbundenen lokalen Arbeitsgruppe für die Periode 2021 bis 2027 verlängert. Geschehen ist das in der jüngsten Ratssitzung.

Damit willigte der Stadtrat auch ein, sich weiter an der Leader-Entwicklungs-Strategie und der Mitfinanzierung des Programms zu beteiligen. Demnach wird die Uhrenstadt auch eine jährliche Umlage von 20 Cent pro Einwohner leisten.

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Mithilfe von EU-Geld bauten Mario und Andrea Friedrich (re.) in Schlottwitz einen Landmarkt zu einer Zahnarztpraxis um.
Mithilfe von EU-Geld bauten Mario und Andrea Friedrich (re.) in Schlottwitz einen Landmarkt zu einer Zahnarztpraxis um. © Egbert Kamprath
Auch die Außenanlagen des Klubhauses in Hausdorf wurden mit Geld des Leaderprogramm unterstützt.
Auch die Außenanlagen des Klubhauses in Hausdorf wurden mit Geld des Leaderprogramm unterstützt. © Egbert Kamprath
Auch der geplante Pfad auf dem Glashütter Friedhof wurde mit Geld aus Brüssel finanziert.
Auch der geplante Pfad auf dem Glashütter Friedhof wurde mit Geld aus Brüssel finanziert. © Karl-Ludwig Oberthür

In der Förderperiode 2014 bis 2020 standen in der Förderregion Silbernes Erzgebirge 33,5 Millionen Euro zur Verfügung, die von den Akteuren in der Region nach zuvor festgelegten Kriterien verteilt wurden. In Glashütte wurden demnach 25 Maßnahmen mit einer Gesamtinvestition von 4,8 Millionen Euro umgesetzt. Dazu floss eine Förderung von 2,8 Millionen Euro ins Stadtgebiet. 14 Maßnahmen waren städtisch, sechs gewerblich, drei privat und je eins wurde von einem Verein und der Kirche initiiert.

Dem gegenüber zahlte Glashütte für den Zeitraum eine Umlage in Höhe von rund 9.000 Euro. "Die Stadt Glashütte hat damit sehr erfolgreich an dem Leader-Programm teilgenommen", so Bürgermeister Markus Dreßler (CDU).

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