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Klingenberg verteidigt Überlaufen der Kläranlage

Seit Februar gelangte 19-mal stark verdünntes Abwasser in den Höckenbach. Nicht das erste Mal. Erlaubt ist das, trotzdem handelt das Rathaus.

Von Anja Ehrhartsmann & Gunnar Klehm
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Becken der Kläranlage in Höckendorf. Von hier gelangt immer wieder verdünntes Abwasser in den Höckenbach.
Becken der Kläranlage in Höckendorf. Von hier gelangt immer wieder verdünntes Abwasser in den Höckenbach. © SZ-Archiv: Egbert Kamprath

Im Zeitraum vom 1. Februar bis 9. März dieses Jahres ist die Kläranlage in Höckendorf bereits 19-mal übergelaufen, im Schnitt dauerte das etwa 80 Minuten lang. Das hat für einen großen Aufschrei im Stadtrat in Tharandt und im Stadtrat in Freital gesorgt. Auch in der Öffentlichkeit wurde darüber diskutiert. Bei all dem sieht sich die Gemeinde Klingenberg im Nachteil. "Wir konnten uns wenig positionieren", sagte Bürgermeister Torsten Schreckenbach (Bürger für Klingenberg) auf der jüngsten Gemeinderatssitzung. Er betonte: "Wir haben eine voll funktionierende Kläranlage und haben dafür eine wasserrechtliche Genehmigung." Das Landratsamt habe bestätigt, dass die öffentliche Abwasseranlage in Ordnung ist.

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