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Langjährige Friedensrichterinnen in Dipps ausgezeichnet

Im Ehrenamt helfen sie der Justiz und den Bürgern, ein friedliches Miteinander zu finden und zu bewahren.

Amtsgerichtsdirektor Rainer Aradei-Odenkirchen (Mitte) zeichnete Ines Schröder (2.v.l.), Andrea Reichel (3.v.l.), Regina Zeiske (3.v.r.) und Sybille Simon (2.v.r.) für ihr Engagement aus.
Amtsgerichtsdirektor Rainer Aradei-Odenkirchen (Mitte) zeichnete Ines Schröder (2.v.l.), Andrea Reichel (3.v.l.), Regina Zeiske (3.v.r.) und Sybille Simon (2.v.r.) für ihr Engagement aus. © Amtsgericht Dippoldiswalde

Wenn beispielsweise Nachbarn in Streit geraten, den sie selbst nicht beilegen können, müssen sie nicht gleich den Weg zum Gericht nehmen. Es gibt die Möglichkeit, bestimmte Auseinandersetzungen vor den Friedensrichtern zu klären, die bei den Gemeinden arbeiten. Das sind keine Juristen, sondern Ehrenamtliche aus allen Lebensbereichen, die das in ihrer Freizeit machen.

Rabenauer Friedensrichterinnen sind 20 Jahre dabei

Deswegen hat der Direktor des Amtsgerichts Dippoldiswalde, Rainer Aradei-Odenkirchen, diesen Mittwoch Friedensrichterinnen ausgezeichnet, die seit mehr als zehn Jahren im Einsatz sind. Er hat ihnen eine Urkunde der sächsischen Justizministerin Katja Meier (B90/Grüne) überreicht.

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Bei der Festveranstaltung dabei war der Rabenauer Bürgermeister Thomas Paul (CDU). In der Schiedsstelle seiner Stadt sind mit Sybille Simon und Regina Zeiske gleich zwei Friedensrichterinnen schon seit über 20 Jahren aktiv, wie das Amtsgericht informierte.

Bedeutung für das friedliche Miteinander

Weiter bekamen Andrea Reichel von der Schiedsstelle Dippoldiswalde und Ines Schröder von der Schiedsstelle Freital II ihre Urkunden persönlich überreicht. Andrea Reichel und Ines Schröder üben ihr Ehrenamt bereits seit mehr als zehn Jahren aus. Zur Auszeichnung konnte Manuela Kürbis, die in der Schiedsstelle Tharandt ebenfalls seit mehr als zehn Jahren ehrenamtlich tätig ist, nicht kommen.

In einer kurzen Ansprache würdigte Direktor des Amtsgerichts den langjährigen Einsatz der Geehrten und die Bedeutung ihrer Friedensrichtertätigkeit für das friedliche Miteinander in der Zivilgesellschaft.

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