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Laptops und Tablets für Lehrer

Das Kultusministerium gibt das Geld für die Anschaffung in Dipps und Bannewitz. Doch jetzt ist schon klar: Es wird nicht reichen.

Die Grundschule in Seifersdorf ist eine der Schulen in Dippoldiswalde, an der die Lehrer jetzt mit mobilen Computern ausgestattet werden.
Die Grundschule in Seifersdorf ist eine der Schulen in Dippoldiswalde, an der die Lehrer jetzt mit mobilen Computern ausgestattet werden. © Egbert Kamprath

Die Stadt Dippoldiswalde kauft für rund 66.000 Euro Laptops und Tablets, mit denen die Lehrer an den drei Grundschulen und den beiden Oberschulen ausgestattet werden. Das Geld bekommt die Stadt vom Kultusministerium zur Verfügung gestellt. Es wird aber nicht reichen.

Teilzeitlehrer sind zu wenig berücksichtigt

Die Stadt muss aus ihren eigenen Mitteln etwas dazugeben. Das hat zwei Gründe. Erstens hat das Kultusministerium seine Summe zwar an der Zahl von Lehrerinnen und Lehrern orientiert, ging dabei aber von Vollzeitbeschäftigten aus. Wenn also drei Lehrer jeweils eine Zweidrittel-Stelle haben, bekommen sie zwei Rechner.

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Dipps hat kein Geld für die Wartung eingeplant

Auch ist bei der Förderung des Kultusministeriums kein Geld vorgesehen für die Anschaffung von Software und die Wartung der Geräte. Dipps hat aber gerade seine Finanzplanung für die Jahre 2021 und 2022 fertiggestellt und dort ist kein Geld für diese Computer eingeplant. Da muss die Stadt also nachbessern.

Die Rechner werden den einzelnen Schulen zugeteilt im Verhältnis zu den Lehrer- und Schülerzahlen, informierte Hauptamtsleiterin Irena Hoffmann den Stadtrat. Die Lehrer bekommen dann die Geräte für den dienstlichen Gebrauch. Der Stadtrat hat Oberbürgermeisterin Kerstin Körner (CDU) ermächtigt, die Rechner anzuschaffen, damit sie möglichst bald im neuen Schuljahr zur Verfügung stehen.

Bannewitz nutzt Förderung für Lehrer und Schüler

In der Gemeinde Bannewitz ist man auch dabei, Technik für die Lehrer zu beschaffen. Einen entsprechenden Beschluss hatte der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung gefasst. Möglicherweise seien mit Ferienende aber noch nicht alle 55 Lehrer der drei kommunalen Schulen ausgestattet, sagt die zuständige Sachbearbeiterin Kerstin Ryssel.
Grund seien hier lange Lieferfristen. Angeschafft würden nach Gesprächen mit den Schulleitungen Notebooks und sogenannte Convertibles. Das sind Notebooks, die sich über einen Klapp-, Dreh-, Schiebe- oder Klickmechanismus auch als Tablet-Computer nutzen lassen. Zudem gibt es wie in Dippoldiswalde das Problem der Teilzeitbeschäftigten, die sich Geräte teilen müssten. In jedem Fall bleiben die Geräte im Eigentum der Gemeinde und werden nur ausgeliehen.

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Gefördert wird die Anschaffung vom Freistaat Sachsen mit knapp 40.000 Euro. Laut Ryssel müsse dann lediglich ein Teil der Wartung der Geräte durch die Gemeinde finanziert werden. Aber auch dafür gebe es zumindest bis 2023 eine zusätzliche Förderung. In den Bannewitzer Schulen ist man zudem dabei, die Computerkabinette mit neuer Technik auszustatten.

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