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Neue Leiterin im Bergbaumuseum Dipps

Lisa van Bömmel-Wegmann ist als Elternzeitvertretung eingestellt. Woher die Archäologin kommt.

Lisa van Bömmel-Wegmann steht hier im Miberz in Dippoldiswalde, das sie die nächsten Monate leitet.
Lisa van Bömmel-Wegmann steht hier im Miberz in Dippoldiswalde, das sie die nächsten Monate leitet. © Egbert Kamprath

Die künftige Leiterin des Museums für mittelalterlichen Bergbau im Erzgebirge (Miberz) Lisa van Bömmel-Wegmann hat ihre Stelle schon angetreten. Sie wird jetzt noch von Linda Burghardt eingearbeitet, die Ende des Monats geht. Van Bömmel-Wegmann ist ebenfalls Archäologin.

Die gebürtige Rheinländerin hat in Bochum und Kiel studiert und danach als Grabungsleiterin in Nordrhein-Westfalen gearbeitet. Zuletzt war sie als wissenschaftliche Volontärin im Landesamt für Archäologie Sachsen angestellt und hat Grabungen in Chemnitz oder Rochlitz mit betreut. Mit Bergbaugeschichte hatte sie schon mehrfach Kontakt, allerdings aus der Bronzezeit.  In Dippoldiswalde ist sie jetzt Stellvertreterin von Museumsleiter Thomas Klein und leitet dabei das Miberz. Da sie im Rahmen einer Elternzeitvertretung angestellt ist, läuft ihr aktueller Vertrag bis Februar 2021.

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Der Dippser Nachtwächter hält einen Vortrag

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Van Bömmel-Wegmann will sich darum kümmern, das Miberz als Ziel für Kinder- und Schulgruppen bekannter zu machen und es auch im Umfeld der Welterbe-Stätten im Erzgebirge weiter zu vernetzen. Die Reihe der Erzgeschichten für Kinder und Jugendliche in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek will sie fortsetzen ebenso wie die Vortragsreihe. Hier endet die coronabedingte Pause. Den nächsten Vortrag hält Eckhard Böhm, Lokalhistoriker und als „Nachtwächter“ auch Stadtführer, am Dienstag, dem 29. September, im evangelischen Gemeindesaal. Sein Thema lautet „Kinderspielzeug unserer Urgroßeltern; Träume – von Püppchen bis Blecheisenbahn“.

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