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Alle wollen Pilze sehen

Bei der Pilzausstellung in Dipps waren 250 verschiedene Arten zur Schau gestellt, darunter Exemplare, die gar nicht im Osterzgebirge heimisch sind.

Auch eine Falsche Rotkappe war bei der Pilzausstellung in Dipps zu sehen. Sie stammt ursprünglich aus Nordamerika.
Auch eine Falsche Rotkappe war bei der Pilzausstellung in Dipps zu sehen. Sie stammt ursprünglich aus Nordamerika. © Gunter Redwanz

440 Personen haben die Pilzausstellung im Rahmen des Streuobstwiesenfests im Lindenhof in Ulberndorf besucht, wie Gunter Redwanz informiert. Er hat in Zusammenarbeit mit den anderen Pilzberatern in Dippoldiswalde und Umgebung die Schau organisiert. Er sagt: „Wir möchten uns bei allen Helfern für die Unterstützung bei der Pilzausstellung bedanken“.

Ausstellung erfordert enormen Aufwand

Es war ein großer Aufwand. Einige Tage vor Ausstellungsbeginn haben sich die Pilzsachverständigen auf die Suche gemacht, und rund 250 verschiedene Pilzarten aus der näheren Umgebung zusammengetragen. Darunter waren auch besondere Pilze, wie die aus Nordamerika eingewanderte Art "Falsche Rotkappe". Redwanz freut sich über die Besucherzahl. Er bedauert aber, dass sich manche vom Eintrittspreis von zwei Euro von einem Besuch abhalten ließen. „Leider unterschätzen manche den Aufwand einer solchen Ausstellung“, sagt er dazu.

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Am Montag nach dem Streuobstwiesenfest besuchten noch Bewohner des Wichernheims die Ausstellung. „Viele von ihnen können selbst keine Pilze mehr sammeln gehen und haben uns von ihren früheren Erlebnissen berichtet“, erzählt Redwanz. Er würde sich noch wünschen, dass auch Schulklassen die Ausstellung besuchen, damit das Wissen um die Natur auch bei Jüngeren verbreitet wird.

Adressen der Pilzsachverständigen in der Region sind im Internet zu finden.

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