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Zusatzzüge zum ersten Advent im Weißeritztal

"Bimmelbahn und Lichterglanz" fällt aber flach. Was geht dieses Jahr auf Weihnachtsmärkten? Dipps wartet noch auf die Ansage der Landesregierung.

Hier fasst die Lok in Kipsdorf Wasser beim ersten Festival "Bimmelbahn und Lichterglanz". Das war 2019. Es wird auch dieses Jahr nicht in vollem Glanz stattfinden.
Hier fasst die Lok in Kipsdorf Wasser beim ersten Festival "Bimmelbahn und Lichterglanz". Das war 2019. Es wird auch dieses Jahr nicht in vollem Glanz stattfinden. © Karl-Ludwig Oberthuer

Anderthalb Monate noch, dann ist der erste Advent. Dann beginnt die Zeit der Weihnachtsmärkte. Was Veranstalter und Marktbummler dieses Jahr erwartet, steht immer noch in den Sternen. Weil die Zeit aber drängt, fallen jetzt erste Entscheidungen.

Der längste Weihnachtsmarkt findet keine Fortsetzung

So müssen die Eisenbahnfreunde weiterhin auf die Fortsetzung von „Bimmelbahn und Lichterglanz“ warten. Der längste Weihnachtsmarkt Deutschlands entlang der Weißeritztalbahn ist vor zwei Jahren erfolgreich gestartet. Dieses Festival findet aber bisher keine richtige Fortsetzung.

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Zusatzzüge und kleine Veranstaltungen

Letztes Jahr ist es wegen Corona komplett ausgefallen. „Und es wird in diesem Jahr aufgrund der schwierigen Pandemielage auch nicht stattfinden“, teilte Christian Schlemper, Sprecher des Verkehrsverbunds Oberelbe mit. „Es wird jedoch am ersten Advent zusätzliche Fahrten auf der Weißeritztalbahn geben und je nach Lage in den Orten auch kleine Veranstaltungen.“ Das ist besser als nichts, aber natürlich nicht das schöne Festival entlang der ganzen Strecke, das vor zwei Jahren so verheißungsvoll gestartet war.

In Dippoldiswalde ist die Entscheidung noch offen

Die Stadt Dippoldiswalde hatte im vergangenen Jahr geplant, ihren Weihnachtsmarkt mit dem Eisenbahnfestival zu verbinden. Gedacht war an eine Marktmeile vom Bahnhof bis hoch zum Marktplatz. Das könnte die Eisenbahnpassagiere in die Innenstadt locken und würde zugleich genug Abstand zwischen einzelnen Ständen ermöglichen, um die Ansteckungsgefahren zu senken.

Stadt wartet Entscheidungen der Landesregierung ab

Aber darüber ist dieses Jahr noch gar keine Entscheidung gefallen. „Derzeit wartet die Stadtverwaltung noch die Veränderungen der Regelungen der Landesregierung ab“, informierte Anna Sucolowsky, die im Rathaus für Tourismus zuständig ist. Die neue Corona-Schutz-Verordnung der Landesregierung wird am 21. Oktober erwartet. Danach werden auch in Dippoldiswalde Entscheidungen getroffen, kündigt die Rathaussprecherin an.

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Kultur- und Tourismusministerin Barbara Klepsch (CDU) will eine Regelung ermöglichen, die in Sachsen Weihnachtsmärkte und Bergparaden möglichst praktikabel ohne aufwendige Kontrollen von 3G-Nachweisen oder Kontaktnachverfolgung ermöglicht, wie sie mitteilt. Man darf gespannt sein.

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