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Dippoldiswalde: Ortsvorsteher verlässt Freie Wähler

Die Spaltung hat den Ortschaftsrat erreicht. Mit Dirk Massi sind zwei weitere Freie Wähler zur Fraktion der Unabhängigen Bürger gewechselt.

Von Franz Herz
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Dirk Massi war als Kandidat der Freien Wähler in den Ortschaftsrat und dort zum Ortsvorsteher gewählt worden. Jetzt schließt er sich den Unabhängigen Bürgern an.
Dirk Massi war als Kandidat der Freien Wähler in den Ortschaftsrat und dort zum Ortsvorsteher gewählt worden. Jetzt schließt er sich den Unabhängigen Bürgern an. © Egbert Kamprath

Der Dippoldiswalder Ortsvorsteher Dirk Massi hat die Freien Wähler verlassen und arbeitet jetzt bei den Unabhängigen Bürgern mit, wie deren Fraktionsvorsitzender Hans-Jürgen Czwink informierte. Massi bestätigte dies und teilte weiter mit, dass auch die Ortschaftsräte Uwe Sparmann und Mario Fahrland von den Freien Wählern zu den Unabhängigen Bürgern gewechselt sind. „Wir sind jetzt zu den Fraktionssitzungen der Unabhängigen Bürger im Stadtrat eingeladen“, sagt Massi. „Dort gibt es interessante Diskussionen zu den Problemen der Stadt. Bei den Freien Wählern bin ich da als Ortsvorsteher wenig einbezogen worden.“

Stellvertreterin bedauert die Spaltung

Damit setzt sich die Entwicklung fort, die vor einem Vierteljahr begonnen hat. Damals war der Fraktionschef der Freien Wähler im Dippoldiswalder Stadtrat, Hans-Jürgen Czwink, auf Initiative von Stadtrat Falk Kühn-Meisegeier abgewählt worden. Kühn-Meisegeier wurde selbst zum Fraktionsvorsitzenden gewählt. In der Folge haben sich die Freien Wähler gespalten und Czwink sowie zwei weitere Stadträte haben die Freien Wähler verlassen und eine eigene Fraktion unter dem Namen Unabhängige Bürger gegründet. Diese Entwicklung hat nun auch auf den Ortschaftsrat übergegriffen.

Falk Kühn-Meisegeier, der Vorsitzende der Freien Wähler, war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Seine Stellvertreterin Katrin Fröhlich sagt: „Ich bedauere das, so wie ich schon die Spaltung im Stadtrat bedauert habe. Aber wir werden weiter gute Sachpolitik im Sinne der Stadt machen.“

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