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Dippoldiswalde

Transporter mit Heizöl in Geising gestoppt

Bundespolizisten stoppten zwei Ukrainer, die in ihrem Fahrzeug über Tausend Liter Heizöl beförderten. Einreisedokumente konnten sie ebenfalls nicht nachweisen.

© Ronald Bonß

Bei der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel ging Donnerstagnacht, kurz vor Mitternacht, ein Fahndungsersuchen ein. Im Bereich Fürstenau soll ein Transporter aufgrund seiner Fahrweise auffällig sein.

Wenig später konnte ein Mercedes Sprinter mit tschechischer Zulassung durch ein Team des Bundespolizeireviers Dippoldiswalde, im Bereich Geising festgestellt werden. Die Personenkontrolle hatte ergeben, dass der Fahrer (55 Jahre) und sein Beifahrer (43 Jahre) ukrainische Staatsangehörige sind. Über erforderliche Einreisedokumente verfügten sie zum Zeitpunkt der polizeilichen Kontrolle nicht.

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Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs entdeckten die Beamten im Laderaum zwei Behälter, welche mit ungefähr 1.200 Liter Heizöl befüllt waren. Weiterhin war die Ladefläche mit Öl verschmutzt, eine Pumpe und Schläuche befanden sich ebenfalls im Transporter.

Einen Eigentumsnachweis für das Heizöl konnten die Ukrainer den Polizeibeamten nicht erbringen. Den Transporter mussten die Beschuldigten zunächst abstellen, da sie auch keine Genehmigung für einen Gefahrguttransport vorweisen konnten. Die Bundespolizei leitete gegen die Ukrainer Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz ein.

Die Ukrainer wurden zur weiteren polizeilichen Sachbearbeitung der Polizei des Freistaates Sachsen übergeben, teilt die Bundespolizei mit. (SZ)

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