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Discounter-Häuser auch in Dresden?

Supermarkt und Wohnhaus in einem: Was in Berlin ausprobiert wird, soll auch in Dresden klappen. Die Stadt verhandelt mit zwei Lebensmittelanbietern.

© Aldi Nord

Zum Supermarkt in Hausschuhen: Was verrückt klingt, soll in Berlin Wirklichkeit werden. Der Supermarkt-Anbieter Aldi Nord will in den Wohnungsmarkt einsteigen. Die mehrgeschossigen Neubauten sollen einen Aldi-Markt im Erdgeschoss haben. In den Etagen darüber sind Wohnungen geplant. 2 000 sollen in Berlin entstehen. Nun könnte auch Dresden zum Standort für das Discounter-Wohnen werden. Das zumindest lässt sich aus der Antwort von Finanzbürgermeister Peter Lames (SPD) auf die Anfrage der AfD schließen. „Es gibt erste Gespräche mit Aldi und Lidl, mehrgeschossige Gebäude zu errichten“, teilt Peter Lames mit. Dresden solle sich damit städtebaulich weiter entwickeln. „Bei bisher einem Objekt kommt gegebenenfalls auch Wohnungsbau infrage“, heißt es weiter. Welche andere Nutzung für die Discounter-Bauten noch besprochen wird, lässt der Bürgermeister offen.

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Aldi wollte sich am Donnerstag nicht zu den Gesprächen äußern. „Unsere konkreten Vorhaben im Bereich Immobilien beziehen sich derzeit ausschließlich auf den Raum Berlin. Wir bitten um Verständnis, dass wir Ihnen darüber hinaus keine Informationen zur Verfügung stellen können“, teilt Sprecherin Verena Lissek mit. Auch von Lidl gibt es kein offizielles Statement zum Wohnungsbau in Dresden. (SZ/acs)