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Diskussionen um Brache in Deuben

Am Rathaus Deuben steht eine große Fläche leer. SZ-Leser haben konkrete Ideen, was damit geschehen soll.

Von Tobias Winzer

Freital. Ein zwei Fußballfelder großes Grundstück inmitten des Freitaler Zentrums und keine konkreten Pläne, was damit geschehen soll – die große Brachfläche am Rathaus Deuben und dessen Zukunft scheint die Leser der Sächsischen Zeitung zu beschäftigen. Nach einem Bericht über das Areal meldeten sich auf der SZ-Facebookseite mehrere Nutzer mit konkreten Ideen und Vorschlägen zu Wort.

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SZ-Leserin Silvia Bernhardt wünscht sich, dass ein Teil des Grundstücks der angrenzenden Kita zugeschlagen wird. „Ihr täte ein ordentlicher grüner, schattiger Außenbereich aber so was von gut“, schreibt sie. „Nicht nur die Kinder haben bei der Hitze kaum ein schattiges Plätzchen. Die Erzieherinnen brutzeln ja genau so vor sich hin.“ So toll wie die Kleinen betreut und gefördert würden, so hässlich sei der Außenbereich. Ein anderer Nutzer rät der Stadt, die Eigentümerin der Fläche ist, das Grundstück lieber als Reserve vorzuhalten. „Man sollte sich auch paar Flächen für spätere Jahre aufheben, man kann doch jetzt noch nicht vorhersagen, was in 15 bis 20 Jahren gebraucht wird.“ Außerdem werde Bauland auch nicht billiger. „Wenn mal Geld für etwas anderes dringend gebraucht wird, kann man es auch zu Geld machen.“ SZ-Leserin Lydia Rüger wünscht sich, dass das Areal als Grünfläche erhalten wird. „Es muss doch nicht alles bebaut werden. Lasst es doch bitte Grün.“

Die Stadt hatte mitgeteilt, dass zu dieser Fläche derzeit keine konkreten Planungen verfolgt werden. Grundsätzlich solle das Gebiet, das sich zu hundert Prozent in städtischem Eigentum befindet, im Einklang mit dem Flächennutzungsplan entwickelt werden. Dieser sehe ein sogenanntes Mischgebiet an der Stelle vor. Denkbar ist damit eine gemischte Nutzung aus Wohnen und nichtstörendem Gewerbe. Einen Verkauf der Fläche schließt die Stadt zum jetzigen Zeitpunkt aus.