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Radebeul

Diskutieren übers Bauen in der Lößnitzstadt

Nach den heftigen Protesten laden Denkmalverein und SZ am 6. Februar Bürger zum Podium in den Kultur-Bahnhof ein.

Wenn in Radebeul gebaut wird, so wie hier am Augustusweg, gibt es immer wieder Diskussionen.
Wenn in Radebeul gebaut wird, so wie hier am Augustusweg, gibt es immer wieder Diskussionen. © Arvid Müller

Radebeul. Es wird Zeit, dass Bürger, Amts- und Fachleute miteinander übers Bauen in Radebeul diskutieren. Der Anlass: Die heftigen Proteste zu Neubauten in den Radebeuler Wohngebieten Oberlößnitz und Niederlößnitz. 

Die Proteste sind allerdings nur der Ausbruch für den Unmut, der sich aufstaut, weil immer mehr grüne Grundstücke immer dichter bebaut werden. Zuletzt wurde darüber sogar im Stadtrat gesprochen und ein Satzungsbeschluss getroffen.

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Um zu diskutieren, wie man dem begegnen kann und dabei das grüne und schön bebaute Radebeul erhält und weiterentwickelt, laden der Radebeuler Verein für Denkmalpflege und neues Bauen und die Sächsische Zeitung am Donnerstagabend, dem 6. Februar, ein. 

Im Podium dabei sein werden Vertreter der Stadt Radebeul (Bauamtsleiter Jan Pötschke und Stadtplaner Sixten Menger), vom Denkmalverein (Vorsitzender/Stadtrat Jens Baumann und Architekt Thomas Scharrer) sowie aus der Immobilienbranche (Gutachter/Makler Jens Beck) und Baubranche (Bauhauf-Geschäftsführer Helge Harzdorf). Moderiert wird die Diskussion von SZ-Redakteur Peter Redlich.

Wer kommt, soll Fragen stellen und nicht nur sagen, was ihm nicht gefällt, sondern auch wie weiterhin gebaut werden sollte – in den Villengebieten, im sozialen Wohnungsbau, auch in Gewerbegebieten.

Der Abend ist zugleich der Neujahrsempfang des Vereins für Denkmalpflege und neues Bauen. Deshalb ist die Platzzahl begrenzt. Im Anschluss an das Podiumsgespräch soll noch Gelegenheit zum individuellen Diskutieren sein, bei einem kleinen Imbiss. Der Eintritt ist frei. Beginn ist 19.30 Uhr im Foyersaal des Kultur-Bahnhofs Radebeul-Ost (Einlass 19.15 Uhr).