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Meißen

DLRG weiht neues Zentrum ein

 In Nachbarschaft zum Kloster Heilig Kreuz entstand ein modernes und geräumiges Zentrum für die Wasserretter.

Die Wasserretter haben die frühere Straßenmeisterei übernommen. Das war ein Kraftakt.
Die Wasserretter haben die frühere Straßenmeisterei übernommen. Das war ein Kraftakt. © Claudia Hübschmann

Meißen. Er hätte nicht geglaubt, dass das zu schaffen sein könnte. Der Meißner DLRG-Chef Steffen Hausch staunt, was die Baufirmen und Vereinsmitglieder geschafft haben. Anfang des Jahres ging der Bau so richtig los. In nur wenigen Wochen entstand in Nachbarschaft zum Kloster Heilig Kreuz ein modernes und geräumiges Zentrum für die Wasserretter. 

Fünf Hochwasserrettungsboote, drei Autos, die persönliche Schutzausrüstung, die Utensilien fürs Ferienlager – all das und noch viel mehr hat Platz in fünf Lkw-Garagen gefunden. Im Hauptgebäude selbst entstanden ein geräumiger Schulungstrakt, eine Teeküche, die Toiletten und Verwaltungsräume. „Jetzt können wir Theorie und Praxis viel besser verbinden“, sagt Hausch.

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Ausdrücklich bedanken möchte er sich bei der Sparkasse und deren Vorstandschef Rainer Schikatzki. Seinem Engagement sei es zu verdanken, dass 60.000 Euro an Fördermitteln von der Sächsischen Aufbaubank kamen. Die Wasserretter selbst leisteten Tausende von Aufbaustunden. 

Unterstützt wurde das Projekt zudem von Duravit, Hülsbusch sowie Oberbürgermeister Olaf Raschke (parteilos) und der Meißner CDU-Landtagsabgeordneten Daniela Kuge. Beide kamen zur Eröffnung am Samstag als Gratulanten. Begleitet wurden sie von FDP-Stadt- und Kreisrat Martin Bahrmann. Dieser hatte übrigens den Anstoß für den Umzug von der Niederauer Straße an die Hochuferstraße gegeben. (SZ/pa)

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