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Döbeln

Döbeln bleibt Schlusslicht

Trotzdem ging die Arbeitslosigkeit im Juni weiter zurück. Betriebe haben Mühe, geeignetes Personal zu finden. 

Über 3.000 Jobs sind derzeit nicht besetzt. ©  dpa

Landkreis. Es ist „Halbzeit“ am Arbeitsmarkt. Nach den ersten sechs Monaten des Jahres weist der mittelsächsische Arbeitsmarkt eine stabil niedrige Arbeitslosenquote (4,6 Prozent) aus, so das Resüme der Arbeitsagentur Freiberg. Im Landkreis Mittelsachsen waren im Juni insgesamt 7.274 arbeitslose Frauen und Männer gemeldet. 

Die Zahl der Menschen ohne Job sank im Juni um 135 zum vorangegangenen Monat. „Auch die Bewegungszahlen sind positiv: So nahmen im ersten Halbjahr über 4.150 Personen eine Erwerbstätigkeit auf“, resümiert Susan Heine, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Freiberg.

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©  SZ-Grafik: Gernot Grunwald

In fast allen Regionen des Landkreises ging die Arbeitslosigkeit im Juni weiter zurück. Auch in Döbeln sank die Zahl auf 1.955 Personen. Das sind 227 weniger als im Juni letzten Jahres und 30 weniger als im Vormonat. Mit der Arbeitslosenquote von 6,0 Prozent ist Döbeln jedoch im Vergleich zu den anderen mittelsächischen Regionen (zum Beispiel Rochlitz: 3,5 Prozent oder Freiberg: 4,8 Prozent) weiterhin Schlusslicht.

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„Die Nachfrage an Arbeitskräften ist im ersten Sommermonat nur leicht gestiegen. Im Bestand sind aktuell über 3.050 freie Jobs. In diesem hohen Bestand spiegelt sich wieder, dass viele Betriebe Mühe haben, Nachwuchs und geeignetes Personal zu finden“, so Susan Heine weiter. (DA/vt)

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