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A4 bei Siebenlehn: Kein Unfallschwerpunkt

Oft hat es in den vergangenen Wochen zwischen Siebenlehn und Berbersdorf gekracht. Helfen die Maßnahmen dort nicht?

Drei Personen wurden am 16. August bei dem Unfall mit diesem Mercedes auf der A4 zwischen Siebenlehn und Berbersdorf schwer verletzt. Eine Person starb. Ursache für diesen Unfall war ein Reifenplatzer.
Drei Personen wurden am 16. August bei dem Unfall mit diesem Mercedes auf der A4 zwischen Siebenlehn und Berbersdorf schwer verletzt. Eine Person starb. Ursache für diesen Unfall war ein Reifenplatzer. © haertelpress

Striegistal. Er ist fast schon so berühmt wie das Dreieck-Nossen: der A4-Abschnitt zwischen Siebenlehn und Berbersdorf. Immer wieder hat es in den vergangenen Wochen in dem Bereich, sowohl in Richtung Dresden als auch in Richtung Chemnitz, aus verschiedenen Gründen Unfälle gegeben. Kraftfahrer wurden dabei teils schwer verletzt, einige verloren auch ihr Leben auf der Autobahn. Zuletzt sind am Mittwoch zwei Kraftfahrer auf dem Abschnitt verunglückt. Ein 34-Jähriger war dabei schwer verletzt worden. Er war auf regennasser Fahrbahn mit seinem Auto ins Schleudern gekommen. 

Von einer Unfallhäufung in dem Bereich ist beim zuständigen Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) derzeit keine Rede. So zumindest äußerte sich Rosalie Stephan, Sprecherin des Lasuv. Aufgrund von erhöhten Unfallzahlen in der Vergangenheit sind in dem Abschnitt bereits entsprechende Maßnahmen umgesetzt worden. 

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„In Fahrtrichtung Dresden wird der Verkehrsteilnehmer circa drei Kilometer nach der Anschlussstelle Berbersdorf auf einer Länge von rund vier Kilometern auf eine Geschwindigkeit von 100 km/h bei Nässe beschränkt. Unter anderem befinden sich zusätzliche Blinklichtern auf der Beschilderung. In Fahrtrichtung Aachen wird die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer circa 500 Meter nach der Anschlussstelle Siebenlehn für rund zwei Kilometer auf 100 km/h bei Nässe beschränkt“, informierte Stephan weiter. Vor einiger Zeit war auch der Belag auf dem Abschnitt erneuert worden. Es sei jedoch ein normaler Asphalt aufgebracht worden.

Seit den von der Unfallkommission angeregten Maßnahmen sei in dem Abschnitt keine Unfallhäufigkeit zu erkennen, so die Sprecherin. „Dieser Bereich war bisher nicht als Unfallhäufungsstelle bekannt. Es liegt in der Zuständigkeit der Polizei, die Entwicklungen weiter zu beobachten.“

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