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Acht Tore im Döbelner Gruner-Sportpark

Der Döbelner SC fertigt Böhlen mit 8:0 ab. Roßwein und Hartha gewinnen zu Hause, Ostrau und Leisnig verlieren auswärts.

Amidu Dadi (am Ball) war von den Böhlenern nicht zu halten. Er erzielte für den Döbelner SC vier Tore.
Amidu Dadi (am Ball) war von den Böhlenern nicht zu halten. Er erzielte für den Döbelner SC vier Tore. © Lars Halbauer

Region Döbeln. Das war ein Spiel sicher nach dem Geschmack der Zuschauer. Fußball-Kreisoberligist Döbelner SC fertigte den SV Chemie Böhlen mit 8:0 ab.

Mann des Tages war dabei Amidu Dadi, der allein vier Tore erzielte. Bis zum ersten Treffer von vergingen nur fünf Minuten, doch dann mussten die Gastgeber bis kurz vor der Pause warten, ehe das zweite Tor fiel. Nach der Pause ging es aber Schlag auf Schlag. Die Böhlener schienen phasenweise überfordert.

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Die Döbelner rücken mit diesem hohen Erfolg auf Platz zwei der Kreisoberliga. Doch das ist für Trainer Thomas Kupper nicht wichtig. "Mir war es wichtig, dass sich meine Mannschaft nach der etwas zähen ersten Halbzeit gesteigert hat und torhungrig geblieben ist", sagte Kupper.

Der Roßweiner SV landete einen souveränen 3:1-Erfolg gegen den TuS Pegau. „Der Gegner präsentierte sich anders als noch im Pokalspiel vor einigen Wochen“, sagte RSV-Trainer Jörg Soujon. Seine Mannschaft habe aber mit einer disziplinierten Leistung dagegen gehalten. Vor dem 1:0 von Stephan Krondorf lenkte Pegaus Torhüter einen Schuss von Martin Schwibs noch an die Latte.

Nach der Pause klappte es aber mit einem Treffer für den Roßweiner Torjäger, Benjamin Brambor erhöhte auf 3:0. Etwas ärgerlich sei das Gegentor nach fehlender Abstimmung gewesen, so Jörg Soujon. Doch insgesamt habe seine Truppe eine starke Leistung geboten.

Ostrauer im Pech

Auch Martin Scheidig, Trainer des BC Hartha, zeigte sich deutlich zufriedener als noch vor einer Woche. Kein Wunder, gewann seine Mannschaft doch gegen den SV Klinga-Ammelshain mit 3:1. „Wir haben die erwartete Reaktion gezeigt und verdient gewonnen“, so Scheidig.

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Nur knapp mit 0:1 verlor der VfB Leisnig bei Tabellenführer BSV Einheit Frohburg. „Wir hätten einen Punkt verdient gehabt“, so die Auffassung von VfB-Trainer Rico Meister. Es sei ein Spiel ohne große Höhepunkte gewesen. Bis eben auf die 41. Minute, als es Elfmeter gegen die Leisniger gab. „Den muss man nicht unbedingt geben. In der Vorwoche haben wir von solch einer Situation profitiert, jetzt eben der Gegner“, so Meister.

Richtig angefressen war Ostraus Trainer Mathias Donath nach der 2:4-Niederlage in Großsteinberg. Vor allem mit den Entscheidungen des Schiedsrichters zeigte er sich nicht einverstanden. „Viele Fouls des Gegners wurden nicht unterbunden. Und als unser Torhüter Paul Zimmermann auf der Strafraumlinie stehend den Ball mit der Hand spielt, gibt es für ihn die Rote Karte“, ärgert sich Donath.

Zu diesem Zeitpunkt stand es 2:2, wenig später fiel das 3:2 für die Gastgeber (75.) und damit die Entscheidung. Pech hatten die Ostrauer zudem bei drei Aluminiumtreffern.

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