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AfD-Fraktion gegen Spielplatzstandort in Pommlitz

Der Stadtrat soll über den Spielplatz entscheiden. Und über den Zuschuss für den Verein Treibhaus.

Von Jens Hoyer
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Hinter den Häusern an der Erich-Kästner-Straße ist eine Fläche für einen Spielplatz vorgesehen. Es wurde aber nie einer gebaut.
Hinter den Häusern an der Erich-Kästner-Straße ist eine Fläche für einen Spielplatz vorgesehen. Es wurde aber nie einer gebaut. © Dietmar Thomas

Döbeln. Der Stadtrat wird in seiner nächsten Sitzung über den Antrag der CDU abstimmen, einen neuen Spielplatz für die Pommlitzer und Gärtitzer Kinder an der Straße Am Roten Kreuz zu bauen. Dirk Munzig, Fraktionschef der AfD, spricht sich gegen den favorisierten Standort aus. „Dort ist es ungeschützt und windig. Es gibt keine Parkmöglichkeiten, die Straße ist nur vier Meter breit. Die Eltern müssten mit ihren Kindern von Gärtitz über die schmale Straße laufen“, so Munzig. Die AfD favorisiert den 500 Meter entfernten Standort an der Erich-Kästner Straße. 

Als das Wohngebiet Ende der 1990er Jahre angelegt wurde, war dort ein Spielplatz geplant, der nie realisiert wurde. „Dort ist eine Fläche aufgeschüttet worden. Da müssen nur der Rasen gemäht und die Spielgeräte aufgestellt werden. Fertig! Das nicht zu nutzen, wäre Steuerverschwendung“, sagte Munzig. „Gärtitz sollte einen extra Spielplatz bekommen.“ Er habe mit Eltern gesprochen. „Eine Mutter sagte mir, dass sie die Fläche an der Erich-Kästner-Straße besser findet.“

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Ein zweites Thema des Stadtrates am Donnerstag ist wie jedes Jahr der Zuschuss für den Verein Treibhaus. Der soll in diesem Jahr deutlich höher ausfallen als in den vergangenen Jahren. Damit der Verein die konstitutionelle Förderung des Kulturraums Erzgebirge-Mittelsachsen erhält, muss Döbeln den sogenannten Sitzgemeindeanteil von acht Prozent, das sind 14.500 Euro, zuschießen. In den Jahren zuvor waren es 9.500 Euro. Oberbürgermeister Sven Liebhauser unterstützt die höhere Förderung. Er halte die Arbeit des Vereins – vor allem in Bezug mit den Veranstaltungen über den Holocaust und die Stolpersteine – für wichtig, sagte er.

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Die AfD-Fraktion ist gegen die Erhöhung, nachdem sie im vergangenen Jahr dem Verein sogar komplett den Zuschuss streichen wollte. Munzig unterstellt Treibhaus anarchistische Tendenzen und eine Nähe zur Antifa. „Dort gab es Aufkleber und Sprüche, die gegen den Staat gerichtet sind, von dem sie Geld wollen“, sagte er. Die Ausgaben des Vereins seien immer größer geworden. „Treibhaus sollte damit beginnen, Geld einzusparen“, so Munzig.“

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