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Männchen fordert: Fuß vom Gas

Die Warnaufsteller stehen jetzt in zwei Roßweiner Wohnsiedlungen. Sie sollen zum Langsamfahren animieren.

Dieses Männchen steht seit wenigen Tagen in der Roßweiner Wanne-Siedlung.
Dieses Männchen steht seit wenigen Tagen in der Roßweiner Wanne-Siedlung. © Elke Braun

Roßwein. Sie sind etwa einen knappen Meter groß, orangefarben und schwenken ein kleines rotes Fähnchen mit dem Motiv eines spielenden Kindes. Seit wenigen Tagen steht je ein Verkehrsmännchen an der Straße Nach der Wanne sowie an der Wilhelm-Kaulisch-Straße.

An beiden Stellen hatten sich die Anwohner eine Verkehrsberuhigung gewünscht. Aus ihrer Sicht sind die Autofahrer in den Siedlungen oft zu schnell unterwegs. Die Anwohner sorgen sich deshalb vor allem um ihre Kinder.

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Die WBG Kontakt modernisiert umfassend eine Wohnanlage in der Döbelner Straße in Hartha. Das Ergebnis ist ein echter Gewinn für die Stadt.

Im Wohngebiet „Wanne“ waren unter anderem schon sogenannte „schlafende Polizisten“ im Gespräch. Auch an Blumenkübel, die die Straße stellenweise ein bisschen einengen, ist schon gedacht worden.

Messtafel kommt noch auf die "Wanne"

Die Idee mit den Warnaufstellern stammt von Bürgermeister Veit Lindner (parteilos). „Ich habe so etwas mal im Urlaub gesehen“, sagt er. Daraufhin habe die Kommune zwei der Aufsteller angeschafft, die nun sozusagen auf Probe an den beiden Straßen stehen.

Nichtsdestotrotz soll im Wohngebiet Wanne zusätzlich für mehrere Wochen eine Messtafel platziert werden. Die Tafel speichert die gemessenen Ergebnisse. So kann festgestellt werden, ob die Autofahrer die vorgeschriebenen 30 Kilometer pro Stunde tatsächlich häufig überschreiten oder ob die gefahrene Geschwindigkeit nur „gefühlt“ zu schnell ist.

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